Aktuell würden beim Netzausbau bis zu 80 Prozent der Kosten auf Bautätigkeiten entfallen, darunter etwa Straßenbauarbeiten zur Verlegung von Glasfaserleitungen. Durch die am Dienstag vorgelegten Vorschriften könnte laut Schätzungen der Brüsseler Behörde ein Drittel der Ausbau-Kosten eingespart werden - die Rede ist laut einem Bericht von "NewEuropeOnline" von 40 bis 60 Milliarden Euro.
Eingespart werden sollen Kosten aber auch durch eine bessere Koordinierung. So sollen etwa die bislang sehr zeitaufwendigen und komplexen Genehmigungsverfahren, insbesondere für die Nutzung von Antennen und Masten, durch eine zentrale Anlaufstelle sowie Bearbeitungsfristen von maximal sechs Monaten vereinfacht werden.
"Jeder sollte einen schnellen Breitbandanschluss bekommen können. Ich will die bürokratischen Hürden beseitigen, die dies derzeit verhindern", sagte die zuständige EU-Kommissarin Neelie Kroes. Das Europaparlament und die EU-Staaten müssen den Vorschlägen nun noch zustimmen.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.