Dass "Duke Nukem Forever", ob seiner ständigen Verschiebungen bereits der Treppenwitz der Games-Geschichte, jemals erscheinen würde, hatte bis vor einem Jahr kaum jemand für möglich gehalten. Doch im September 2010 gaben Publisher 2K Games und Entwickler Gearbox bekannt, dass "Duke Nukem Forever" 2011 für PC, Xbox 360 und PlayStation 3 erscheinen würde.
Ende März dieses Jahres kündigten die Entwickler dann noch einmal eine Verschiebung des Titels an - ob als Marketinggag oder aus anderen Gründen, ist nicht klar. Immerhin, es war die letzte und das Spiel ist nun doch noch erschienen.
Altbackene Grafik, doch der Duke bleibt sich treu
Die ersten Reviews zeigen vor allem, dass sich viele Tester an die erste Ankündigung von "Duke Nukem Forever" noch lebhaft erinnern - dem Spiel wird ein Nostalgiebonus gewährt. An altbackener Grafik und veralteter Technik dürfen sich Käufer dennoch nicht stören. Immerhin bleibt das Game seinen Vorgängern treu: Es gibt viele Waffen und Geballer, markige Sprüche und sexy Damen, hartgesottene Duke-Fans dürften also auf ihre Kosten komen.
Die beinahe unendliche Geschichte der Entwicklung
"Duke Nukem Forever" war seit 1997 beim Studio 3D Realms in Entwicklung, bis dieses im Mai 2009 Insolvenz anmeldete. Ob davor oder danach - immer wieder brodelte die Gerüchteküche: Mal tauchten In-Game-Videos auf, dann einzelne Bilder, doch offizielle Infos blieben rar und wurden aufgrund der ständigen Verschiebungen bald mit Argwohn betrachtet. Erst mit der Ankündigung von Gearbox Software und 2K Games keimte erneut Hoffnung auf bei den Fans.
Die Bekanntheit der Serie geht auf das Jump&Run-Spiel "Duke Nukem" mit dem gleichnamigen, kraftstrotzenden Protagonisten zurück, das 1991 erschien. Vor allem seine Sager wie "Rest in Pieces" - also Ruhe in Stücken, statt in Frieden (Peace) - machten den Duke zur Ikone. Auch Fortsetzungen wie "Duke Nukem 3D" von 1996 trugen dazu bei, genau wie zahlreiche leichtbekleidete virtuelle Damen. Ein Jahr später begann die Arbeit an "Duke Nukem Forever" - bis 2009.
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