Das britische Techmagazin "IT-Wire" rechnet 16,060,365 Spammails pro Jahr vor, das könnte ein weltweiter Rekord sein, vermutet das Magazin. Wie Wells, der bei einem Reisebusunternehmen als Vorarbeiter in der Werkstatt arbeitet, auf so viele Spammer-Listen mit nur einer einzigen E-Mail-Adresse gelangen konnte, ist ihm selbst ein Rätsel.
Er habe zuletzt zwei Stunden täglich damit verbracht, unerwünschte Mail aus seinem Postfach zu löschen. Dann reichte es ihm und er beauftragte ClearMyMail damit. Eine andere E-Mail-Adresse als die beim Provider Orange wollte sich Wells unter keinen Umständen zulegen, er pflege sehr viele Freundschaften via E-Mail-Verkehr.
Großbritannien, Heimat des Spam
Das Wort "Spam" bezeichnet eigentlich gewürztes Dosenfleisch und wurde von Großbritannien aus zum Wort für Werbe-E-Mails und Massenassendungen kultiviert. Die Komikertruppe Monty Python benutzte es im legendären "Spam"-Sketch als Ausdruck für Unnötiges, Unverwünschtes (x-mal Spam auf der Speisekarte). In Kriegszeiten war Spam in Großbritannien und den USA meist das einzige Nahrungsmittel, dass im Überfluss erhältlich war. Es gibt auch den umgangssprachlichen Ausdruck "So unnötig wie Spam".
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