"Cyberangriffe, digitale Wirtschafts- und Industriespionage können enorme Schäden anrichten", sagte der Präsident der Industriellenvereinigung, Georg Kapsch. 31 Prozent der österreichischen Unternehmen seien bereits einmal Opfer einer Cyberattacke gewesen, so Kapsch. Größere Unternehmen könnten sich einfacher schützen, da sie mehr finanzielle Ressourcen zur Verfügung haben, die Erkenntnisse aus dem Forum sollen daher möglichst breit zugänglich gemacht werden.
Mikl-Leitner fordert möglichst viel Selbstverpflichtung
Zu den Aufgaben des Forums zählen die gemeinsame Analyse und Bewertung von Cyberereignissen, die Kooperation bei der Ereignisbewältigung und die Zusammenarbeit bei Übungen und Schulungen. Sechs Unternehmen bilden den Kern des Forums, darunter der Flughafen Wien, die Telekom Austria und das Bundesrechenzentrum. Ziel sei, dass sich bald möglichst viele Organisationen beteiligen.
Bisher habe die Auseinandersetzung mit dem Thema vor allem auf technischer, also auf Expertenebene, stattgefunden, sagte KSÖ-Präsident Erwin Hameseder. "Jetzt müssen wir das Thema auf die Vorstands- und Managementebene heben." Mikl-Leitner plädierte für einen "ordnungspolitischen Rahmen, in dem so wenig wie möglich gesetzliche Regelungen und möglichst viel Selbstverpflichtung geschaffen wird".
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