Willkommen
|
Facebook Twitter Google Plus
20.04.2014 - 21:42

Auch Oakley bastelt an Augmented- Reality- Brille

18.04.2012, 11:15
Auch Oakley bastelt an Augmented-Reality-Brille (Bild: Oakley)
Foto: Oakley
Nicht nur Internetriese Google arbeitet an einer Brille, die virtuelle Informationen nahtlos in die Umgebung einblendet: Wie nun bekannt wurde, verfolgt auch Brillenhersteller Oakley derartige Pläne für eine Augmented- Reality- Anwendung - und zwar schon seit 1997. Der Konzern hält sich aber noch bedeckt, ob er eine eigene Brille auf den Markt bringen will.

Gegenüber Google habe man 15 Jahre Vorsprung, gibt man sich bei Oakley seblstbewusst. Der Internetkonzern hatte Anfang April seine Pläne für eine Augmented- Reality- Brille vorgestellt, die die Funktionen von Handy, Terminkalender, Wettervorschau, Kartendienst und vielen mehr vereint.

In einem Interview mit dem Finanznachrichtendienst Bloomberg  gab Oakley- Chef Colin Baden am Dienstag erste Einblicke in die Entwicklung seines Unternehmens. Die Firma scheine der Entwicklung einer Augmented- Reality- Brille (im Bild das Thump- Modell von Oakley) viel näher als Google, heißt es - einen funktionierenden Prototypen hatte Baden allerdings nicht im Gepäck. Fest steht, dass die Brille ohne zusätzliche Hardware funktionieren soll, Nutzer sie aber auf Wunsch auch per Bluetooth mit einem Smartphone verbinden können sollen. Gesteuert werde die Brille mittels Sprachbefehl.

Sportler als erste Zielgruppe

Während Google mit seiner Brille eine möglichst breite Zielgruppe erreichen will, setze Oakley - zumindest vorerst - auf Athleten. Doch auch im militärischen Bereich könnte die Technologie zum Einsatz kommen, verfügt Oakley doch über die Tochterfirma Eye Safety Systems, die Sicherheitslösungen anbietet.

Eigenproduktion oder Partnersuche?

Noch ist unklar, ob Oakley überhaupt selbst eine solche Brille produzieren würde, Baden wollte dazu keine Angaben machen. Durch die 15- jährige Beschäftigung mit dem Thema halte man jedenfalls 600 Patente. Möglich wäre, dass Oakley versucht, diese zu Geld zu machen oder sich mit einem Software- oder Hardwarekonzern zusammenschließt, um eine Augmented- Reality- Brille zu produzieren. Der Markt sei jedenfalls reif dafür, gab sich Baden überzeugt. Allerdings müsse man am Anfang damit rechnen, dass solche Geräte nicht gerade günstig seien.

bge
Drucken
Werbung
Kommentare  
Kommentare sortieren nach:
km_num_com
km_datum_formatiert_com
von km_nickname_text_com  
km_text_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_notify_status(Object({'object_id':km_object_id_com}))"); km_kmcom_js_end_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_delete_status(Object({'object_id':km_object_id_com, 'status':km_status_com}))"); km_kmcom_js_end_com
Antworten sortieren nach:
km_antworten_com
km_datum_formatiert_com
von km_nickname_text_com  
km_text_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_notify_status(Object({'object_id':km_object_id_com}))"); km_kmcom_js_end_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_delete_status(Object({'object_id':km_object_id_com, 'status':km_status_com}))"); km_kmcom_js_end_com
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).
Werbung
Werbung
Meistgelesen
Meistkommentiert
Werbung
Angaben gem ECG und MedienGesetz: Medieninhaber, Hersteller und Herausgeber bzw. Diensteanbieter
Krone Multimedia GmbH & Co KG (FBN 189730s; HG Wien) Internetdienste; Muthgasse 2, 1190 Wien
Krone Multimedia © 2013 krone.at | Impressum