"Wir denken, das ist die Zukunft der Notebooks", sagte Jobs. Die neuen Geräte mit Bildschirmgrößen von 11,6 Zoll (Preis: ab 999 Dollar wie Euro) und 13,3 Zoll (Preis: ab 1299 Dollar wie Euro) verzichten auf eine herkömmliche Festplatte und setzen ganz auf die Technik des besonders robusten Flash- Speichers.
Das neue Betriebssystems Mac OS X "Lion" (Löwe) soll im Sommer nächsten Jahres eingeführt werden. Es stellt die sogenannten Apps in den Mittelpunkt - diese Art von Anwendungen hat die Bedienung mobiler Geräte in den vergangenen Jahren grundlegend verändert. Auch der App Store für den Kauf von Software soll in das Mac- System integriert werden. Für Video- Chats kommt die im Juni auf dem neuen iPhone eingeführte Software Facetime künftig auch auf dem Mac im Einsatz - eine Testversion wird schon jetzt bereitgestellt.
Das Mac- System wird nach Angaben des Unternehmens von weltweit 40 Millionen Nutzern verwendet. Das mit großem Abstand dominierende Computer- Betriebssystem ist allerdings Windows von Microsoft.
Jobs stellte auch eine neue Version des Multimedia- Software- Pakets von Apple vor: iLife 11 bietet unter anderem eine engere Anbindung an beliebte Online- Portale wie Facebook oder Flickr. Neu gestaltet wurde auch die Erstellung von Fotobüchern und Karten, die von Apple selbst produziert werden. Die Video- Software iMovie vereinfacht die Audio- Bearbeitung von Filmen und hat von iPhoto die Technik zur Gesichtserkennung übernommen.