Der ORF-Teletext berichtet, dass Österreich unter einer "neuen" Art von Raubüberfällen leide. So legen es Räuber und Einbrecher - offenbar seit der gänzlichen Öffnung der Ostgrenzen - darauf an, ihren Opfern persönlich zu begegnen.
So seien Einbrecher in der Steiermark alleine in diesem Jahr schon dreimal in Häuser eingebrochen, während die Besitzer zu Hause waren. So gelangen die Täter leicht an den Code von Tresoren.
Auch gegen niederösterreichische Priester wurden bereits zwei Raubüberfälle begangen. Ich rechne damit, dass die Kriminalstatistik letztlich jene Politiker Lügen straft, die uns mittels "Schleierfahndung" in trügerischer Sicherheit wiegen. Dass die neue Kriminalität aber bereits zu Jahresbeginn dermaßen dramatisch ansteigt, lässt Schlimmes für die Folgemonate befürchten. Ich verstehe jeden Hausbesitzer, der nichts auf die politische Gutmenschlichkeit gibt und sich nun zum Selbstschutz bewaffnet.
Roland Reichart, Wien
erschienen am Di, 26.2.