Der IWF rät zum Schuldenerlass von Griechenland, und damit treten die teuren Haftungen in Kraft. Wenn der Volksmund meint, was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr, so hat es die mit Arbeitslosigkeit geplagte griechische Jugend erfahren müssen, dass sich mit Steuerhinterziehung im großen Stil und Korruption keine Basis für einen Staat finden lässt. So lassen sich auch keine Zukunftsprojekte und soziale Ausgewogenheit finanzieren. Die Zeit für einen Neustart mit der Drachme ist somit gekommen, und die Jugend sollte die Chance ergreifen. Aber auch in den anderen Euro-Ländern sollte dieses Lehrgeld dazu dienen, so manche Politriege in die Wüste zu schicken und gleich ein paar Bankmanager dazu. Es bewahrheitet sich immer wieder, dass die Ideologie mit der Realisierung stirbt.
Wolfgang Alscher,Landeck
erschienen am Mo, 13.8.