Schluss mit dem Töten von Hunden! Die beeindruckende Reportage der sehr engagierten Frau Entenfellner über das tägliche grausame Abschlachten von Hunden in der Ukraine zur Vorbereitung der Fußball-EM 2012 hat mich dazu veranlasst, Ideen zu entwickeln, wie das offizielle Österreich gegen diesen Tier-Massenmord protestieren könnte. Natürlich ist zuerst die Politik aufgerufen, auf EU-Ebene rasch tätig zu werden, aber auch Österreichs Fußballwelt kann mithelfen. Obwohl wir uns nicht für diese Euro 2012 qualifiziert haben, sind wir immer noch das Veranstalterland der letzten Euro 2008 und haben daher international noch immer einiges mitzureden. Darüber hinaus entsendet der ÖFB nach wie vor Spitzenfunktionäre in die UEFA, also der europäischen Fußball-Union. Es wäre hoch an der Zeit, dass diese Funktionäre einmal ihren geballten Protest bei der UEFA einlegen und dort eine klare Ansage gegen dieses Hundemorden einfordern. Die UEFA muss ein klares Bekenntnis ablegen: „Keine Fußball-EM in der Ukraine, wenn das Töten der Hunde nicht sofort beendet wird.“ Weiters wäre es hilfreich, wenn die drei österreichischen Klubs in der Euro-League Austria, Salzburg und Sturm Graz im Zuge ihrer letzten beiden Gruppenspiele ein Signal setzen würden - entweder mit einem Transparent oder mit einer T-Shirt-Aktion gegen den Hundemord in der Ukraine. Schließlich werde ich auch bei der nächsten Parlamentssitzung einen entsprechenden Antrag für eine offizielle Protestnote einbringen. Lasst uns alle gemeinsam - Politik und Sport - gegen dieses Tierleid kämpfen!
Vorsitzender desparlamentarischenSportausschussesAbg. Peter Westenthaler,per E- Mail
erschienen am Fr, 25.11.