Das BZÖ lässt derzeit nichts unversucht, sich selbst zu demontieren, um letztendlich in der politischen Versenkung zu verschwinden wie weiland das Liberale Forum. Wie sonst wäre es zu erklären, dass dessen Repräsentanten EU-hörige ÖVP-Politiker wie Schüssel, Plassnik oder Fischler, die während ihrer Tätigkeit in der österreichischen Politik wahrlich genug Unheil angerichtet haben (Verdopplung unserer Beiträge etc.), ernsthaft als Kandidaten für die Bundespräsidentenwahl vorschlagen? Das kommt einer Harakiri-Aktion gleich! So verliert diese nur noch als Juxpartei zu bezeichnende Fraktion den letzten Rest an Glaubwürdigkeit bei ihren Wählern. Ach, wie war das noch mal vor den letzten Wahlen mit permanenter Kritik an der EU und Pro-Volksabstimmung bezüglich des Lissabon-Vertrages?
Ursula Kern,Wien
erschienen am Mi, 17.3.