Euro - Zerfall...

 
Das freie Wort
Als Bürger, der sein Häuschen mittels Franken-Kredit abzahlt, wird es langsam unbehaglich. Wenn man die Berichte über die Zustände in Griechenland hört, geht einem die Galle hoch, Schmiergeldzahlungen, lausige Finanzpolitik usw., keine Einsicht zur Änderung, Krawalle bei den Demos, wo soll das noch hinführen? Die hohen Herren der EU sind nach meiner Meinung weder fähig noch willens, die alten Fehler bezüglich Griechenland, Beitritt, Euro zu korrigieren. Vorbei mit Friede, Freude, Eierkuchen, der Traum von einer globusumfassenden EU ist ausgeträumt, jetzt ist Feuer am Dach. Den Griechen von außen einen Rat geben ist gefährlich, egal, welcher Vorschlag, die Umsetzung führt zu Ausschreitungen. Lösungsansatz: den Griechen eine Frist setzen, und wenn sie ihre Hausaufgaben nicht machen, aus der Eurozone rausschmeißen. Wie kommt die arbeitende Bevölkerung in Mitteleuropa dazu, die Missstände in Griechenland zu finanzieren? Wobei es noch mehr solche „Anwerber“ gibt. Auf die Meinung der teuren internationalen Finanzexperten gebe ich keinen Pfifferling, jeder sieht, wohin sie uns geführt haben. Nebenbei erinnere ich an die Reaktionen zur Regierung Schüssel I, in dem Fall war die EU nicht zimperlich. Als Bürger des Mittelstandes aus einem Nettozahlerland komme ich dreimal zum Handkuss: 1. Der Euro fällt immer weiter, dadurch wird der rückzuzahlende Frankenkredit für das Häuschen immer größer, da reden wir relativ schnell von einem Betragzuwachs von mehreren Tausenden Euro. 2. Den Griechen wird mit unserem Steuergeld geholfen. 3. Da Österreich selbst kein Geld mehr hat, wird die Steuerbelastung größer. Es fragt sich nur, wann bricht alles zusammen?


Dieter Isele, per E- Mail
erschienen am Mi, 17.3.
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