Die Grillsaison läuft bereits auf Hochtouren, Frühling und Sonnenschein machen richtig Lust darauf, Koteletts, Würstel und Co. auf dem heißen Rost zuzubereiten. Neben dem Geschmack sollten wir aber auch an unsere Gesundheit denken, wenn der herrliche Duft von gegrilltem Fleisch in der Luft liegt.
Saftige Koteletts werden vor ihrem Weg über das Feuer gerne ordentlich mariniert. Dabei sollte man aber das Salz nach Möglichkeit weglassen. Nicht nur, weil das Salz dem Fleisch unnötig Saft entzieht und die leckeren Stücke sehr schnell trocken werden. Auch unserem Körper wird durch salziges Essen Wasser entzogen. Besonders Personen, die zu hohem Blutdruck neigen, sollten auf Salz verzichten. Wer unbedingt nachsalzen will, sollte das nach dem Grillen tun.
Kein gepökeltes Fleisch grillen
Gepökeltes darf auf keinen Fall auf den Grill, denn durch die starke Hitze bilden sich bei Gepökeltem krebserregende Stoffe. Gesundheitsgefährdende Stoffe entstehen zudem vor allem durch das Verbrennen von Fett. Beim Grillen über Holzkohle tropft das Fett des Fleisches oder der Marinade auf die Kohle, verbrennt bei großer Hitze und die gesundheitsschädlichen Stoffen steigen mit dem Rauch nach oben und lagern sich am Grillgut ab.
Beobachten lässt sich das oft schon dadurch, dass sich durch das herabtropfende Fett Feuer entzündet und so das Fleisch verkohlt. Verkohltes sollte auf keinen Fall mehr gegessen werden, schwarze Koteletts und Würstel, aber auch verkohlte Kartoffel sind ein Fall für den Mistkübel.
Grillschale und das richtige Timing
Wer richtig gesund grillen will, der sollte sich eines Elektro- oder Gasgrillers bedienen, denn hier kann kein Fett auf überhitzte Grillkohle tropfen. Doch diese Art des Grillens ist klarerweise nicht jedermanns Geschmack, da der typisch rauchige Holzkohlengeschmack fehlt. Wer darauf nicht verzichten möchte, kann zum Auffangen des Fleischsafts auf eine Grillschale - Einweg aus Aluminium oder zur mehrmaligen Verwendung aus Edelstahl oder Emaille - zurückgreifen.
Wer mit Kohle grillt, sollte zudem darauf achten, dass das Fleisch nicht zu früh auf den Grill gelegt wird. Ist die Grillkohle gerade angeheizt, beginnt sie leicht wieder zu brennen, da die Temperatur noch zu hoch ist. Nehmen Sie sich daher genug Zeit dafür, den Grill einzuheizen, sodass die Kohle wirklich gut durchglühen kann. Erst wenn sich auf allen Kohlen eine weiße Schicht gebildet hat und sie darunter hellrot glühen, ist der Holzkohlengrill bereit fürs Grillgut!
Fisch und Gemüse statt Schwein und Erdäpfel
Was das Fleisch angeht: Es muss nicht immer Schwein, Rind oder Lamm sein. Greifen Sie doch einmal zu Pute, Huhn oder Fisch. Entscheidend ist allerdings immer die Qualität, und da sollten Sie nicht sparen. Greifen Sie zu regionalen Produkten, Finger weg von Billigware. Diese stammt meist aus Massentierhaltung oder hat lange Transportwege hinter sich. Prinzipiell sollten Sie fettarmes Fleisch bevorzugen. Wer auf das durchzogene Steak aber nicht verzichten will, sollte auf jeden Fall eine Grillschale verwenden.
Ölige Marinaden und fette Saucen sollten Sie sparsam verwenden, denn gerade die Beilagen sind ganz schöne Kalorienbomben, die der Körper nur schwer verdauen kann. Knoblauchrahm und Kräuterbutter sowie Erdäpfel und Weißbrot können die Kalorien eines einzigen Koteletts verdoppeln. Machen Sie daher lieber eine frische Joghurt- statt Rahmsauce, sie schmeckt wesentlich erfrischender und spart Kalorien. Als Beilage zum Gegrillten wird meist Weißbrot oder Baguette gereicht, hier bietet knuspriges, frisches Vollkornbrot eine gesunde Alternative.
Kräuter für mediterranes Feeling
Auch fast alle Gemüsesorten lassen sich herrlich grillen: Zucchini, Melanzani, Paprika, Zwiebel, Champignons, Maiskolben und vieles mehr. Bringen Sie Abwechslung in Ihre Grillparty und machen Sie Grillspieße aus verschiedenen Gemüsesorten. Denn wer gesund grillen will, sollte sich immer an die Devise "Mehr Gemüse - weniger Fleisch" halten. Frische Kräuter zum Würzen geben dem gesunden Grillvergnügen den richtigen Kick bringen dabei mediterranes Urlaubsfeeling in ihre Grillparty. Ein leckerer Salat rundet die gesunde Alternative perfekt ab.
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