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Polit-Hickhack um Weiterbau der S31 zur Staatsgrenze

25.01.2010, 06:55
Polit-Hickhack um Weiterbau der S31 zur Staatsgrenze (Bild: APA/ERNST WEISS)
Foto: APA/ERNST WEISS
Polit- Wirrwarr herrscht um den Ausbau der S 31 im Bezirk Oberpullendorf. Mit Kritik reagierte die VP auf die Ankündigung von SP- Landesrat Bieler, betroffene Gemeinden bei der Planung des letzten Teilstücks bis zur Staatsgrenze einzubeziehen. "VP- Ortschefs wurden nicht eingeladen", hieß es. Bieler entgegnete: "Ein Missverständnis!"

Noch heuer sollen die Arbeiten zur Verlängerung der S31 bei Oberpullendorf bis zur B61 zwischen Unterpullendorf und Unterloisdorf starten. Diese Trasse ist fix – im Gegensatz zum weiteren Verlauf der Schnellstraße bis zur Grenze bei Rattersdorf. Daher hatte Helmut Bieler angekündigt, alle Anrainergemeinden und Bürgerinitiativen bei der Planung des letzten Teilstückes einzubinden.

"VP- Politiker sind offenbar einem Irrtum aufgesessen"

"Leere Versprechungen! Von einer überparteilichen Arbeitsgruppe kann keine Rede sein. Denn bei der Info- Veranstaltung in Oberloisdorf waren unsere VP- Bürgermeister ausgeschlossen", wetterten "schwarze" Bezirksmandatare.

"Die VP- Politiker sind offenbar einem Irrtum aufgesessen", entgegnete der SP- Landesrat. Denn die vermeintliche Diskussionsveranstaltung sei eine Pressekonferenz gewesen. "Das war der Auftakt für die Debatten in den Anrainergemeinden, die erst beginnen", erklärte Bieler. Am Montag geht – wie versprochen – eine Einladung dazu per Post an alle Ortsvorsteher, Bürgermeister und Stellvertreter. Bieler: "Zudem werden demnächst Flugblätter mit der Aufforderung für Trassenvorschläge an alle Haushalte der Region verschickt."

von Karl Grammer, Kronen Zeitung

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