Burgenlands Tourismuschef Gerhard Gucher freute sich über einen fulminanten Start zu Jahresbeginn, der dem kleinsten Bundesland die größten Zuwächse gegenüber seinen "Geschwistern" beschert hat. Der Mai hingegen brachte ein Minus von sieben Prozent. Neben Haydn baut man auf die Festspiele, Mörbisch sei beispielsweise gut gebucht.
Einbrüche bei kleineren Betrieben
"Es wird sicher kein schlechtes Jahr", so der Fachmann. Allerdings jammern derzeit die kleinen Betriebe, die Schwierigkeiten hätten. Sehr zufrieden wären hingegen die Großen, die im Juni von einem guten Geschäft berichten konnten. Ihnen komme angesichts des schlechten Wetters die bessere Ausstattung zugute.
Viele warten mit dem Buchen noch ab
In einer Ende Mai durchgeführten Umfrage zur Buchungslage zeigte sich die Region Neusiedler See auf dem Niveau des Vorjahres. Sonst gab es hingegen Einbrüche, und da besonders bei kleinen Betrieben, die sich auf Kinder und Familien eingestellt haben. "Doch die Situation kann sich in wenigen Tagen umkehren", weiß Ulrike Tschach-Sauerzopf, zuständig für Innovation, Marketing und Strategie im Burgenland Tourismus. "Die Leute warten zu, weil sie auf fallende Preise spekulieren."
Buchungslage ist wetterabhängig
Neben jenen, die wegen der Wirtschaftskrise psychologisch eher zum Sparen neigen, gibt es noch jene, die auf einen richtigen Sommer hoffen, aber erst dann buchen, wenn sich die Sonne mal sehen lässt. Man sei im Burgenland wegen der spontanen Hauptkunden aus Wien sehr wetterabhängig.
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