Gesund und sparsam
Wie ein Dusch-WC zur Intimhygiene beiträgt
"Sag - wie hältst du es mit der Reinigung am WC?" So könnte schon bald die abgewandelte berühmte Gretchenfrage in Sachen Hygiene am stillen Örtchen lauten. Und die ist den Österreichern auch ganz besonders wichtig. So eines der Ergebnisse der taufrischen Studie "Intimhygiene der Österreicher", die jetzt vom europäischen Marktführer im Sanitärproduktbereich, Geberit, präsentiert wurde.
Sauber, sauber - das ist rund ums WC wichtig
Im Rahmen der Studie (Online-Interviews) wurden im Februar dieses Jahres 1.000 Österreicher im Alter zwischen 35 und 60 Jahren befragt. Ganz eindeutig und nicht weiter verwunderlich ist mit 97 Prozent der wichtigste Aspekt beim WC die Sauberkeit. Funktionalität wird erst an zweiter Stelle angeführt, gefolgt von einwandfreiem Geruchsabzug.
Zurzeit nutzen die Österreicher zur Intimhygiene noch immer am häufigsten herkömmliches Toilettenpapier, gefolgt von Seife und feuchtem Toilettenpapier. Interessant ist die Einstellung zur Reinigung mit Dusch-WCs: Obwohl deren Bekanntheit relativ hoch ist, hat erst knapp ein Sechstel der befragten Österreicher jemals ein solches benützt. Auch die Verbreitung ist mit etwas knapp über zwei Prozent derzeit niedrig.
So funktionieren Dusch-WCs
Kernstück der Dusch-WCs ist ein Duscharm, der auf einfachen Knopfdruck hinausfährt und den Intimbereich mit einem (angenehm vorgewärmten) Wasserstrahl gründlichst und hygienisch sauber reinigt.
Im Gegensatz zu den auch bei uns bekannten Bidets bieten Dusch-WCs zwei große Vorteile: Ein Wechsel von Toilette zu Bidet ist nicht erforderlich (daher auch kein vermehrter Platzbedarf), und der Duschstrahl reinigt gründlich, ohne dass hier wie beim Bidet zusätzlich mit der Hand gereinigt bzw. gewaschen werden muss.
Ein weiteres, nicht zu unterschätzendes Plus der modernen Dusch-WCs: Sie sind in mehreren Modellen und Ausstattungen für jeden Platz- und Budgetwunsch erhältlich und leicht auch nachträglich nachzurüsten. So stehen einfache Basismodelle, bei denen lediglich der Sitz ausgetauscht wird, ebenso zur Verfügung wie eben Design-WCs mit sämtlichen Zusatzfunktionen wie etwa hautfreundlicher Trocknung mit frei wählbaren Temperaturstufen und automatischen Geruchsbeseitigungssystemen.
Auch die Basismodelle verfügen meist über Duschsensoren, die sicherstellen, dass der Wasserstrahl gezielt erfolgt und nichts danebengeht.
Achtung: Die Basismodelle sind durchaus erschwinglich nachzurüsten. Es gibt keinen vermehrten Platzbedarf. Voraussetzung ist allerdings, dass sich in der Nähe zum WC ein Stromanschluss befindet. Die Montage sollte am besten vom Installateur durchgeführt werden.
Tipp: Auch bei Mietwohnungen lohnt sich eine Investition in ein Dusch-WC, da es bei Wohnungswechsel leicht mitgenommen werden kann.
Persönliche Erfahrung gibt den Ausschlag
Die Reinigung mit fließendem Wasser ist erwiesenermaßen bei Weitem gesünder und hygienischer als herkömmliche, bei uns gängige Reinigungsmethoden - und daher auch von einer ganzen Reihe von Gesundheitsexperten ausdrücklich empfohlen. Denn vor allem bei der Trockenreinigung kommt es vermehrt zu Reizungen der empfindlichen Haut und bei nicht perfekter Hygiene zu verschiedensten Infektionen. Feuchtes Toilettenpapier kann bei empfindlichen Personen aufgrund der Inhaltsstoffe Allergien auslösen.
Auch im Zusammenhang mit dem immer wichtiger werdenden Thema "Altersgerechtes Wohnen" nehmen Dusch-WCs mittlerweile aufgrund der sehr einfachen Bedienung und der zuverlässigen Reinigung einen nicht unbedeutenden Stellenwert ein. Die persönliche Erfahrung sei ausschlaggebend, so Geberit - wer diese Art der Reinigung ausprobiert habe, wolle sie nicht mehr missen.
Sparsam und unauffällig
Bei modernen Dusch-WCs ist die gesamte Technik beinahe unsichtbar im Keramikteil versteckt und durch einen kompakten Aufsatz kaschiert. Wasser- und Energieverbrauch sind niedrig: Bei maximaler Strahlstärke werden in der voreingestellten Duschzeit (20 Sekunden) lediglich 0,5 Liter Wasser abgegeben.







Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.