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19.04.2014 - 05:05

Tipps und Infos zum Natur- Trend Massivholzmöbel

18.01.2013, 13:34
Tipps und Infos zum Natur-Trend Massivholzmöbel (Bild: TEAM 7)
Foto: TEAM 7
Sie sind schön, sie sind langlebig, sie sind wohngesund – und zählen ganz eindeutig zu den Wohntrendsettern des Jahres 2013: Möbel aus Massivholz erobern bereits seit Jahren so gut wie alle heimischen Wohnbereiche. Heuer sind sie gleich aus einer ganzen Reihe von Gründen stark angesagt. Aber: Qualität und Verarbeitung müssen stimmen. Und leider ist nicht alles auch natürlich- hochwertiges Holz, was wie Holz aussieht.

Natürlich und gesund wohnen – so lautet nicht nur in Österreich, sondern auch bei unseren deutschen Nachbarn der stärkste Wohntrend des Jahres. So neu ist der Wunsch nach gesunden, unverfälschten Materialien in den eigenen vier Wänden allerdings nicht: Seit Jahren weisen Raumklima- Experten und auch einige Umweltmediziner verstärkt auf die positiven Wirkungen des Einsatzes möglichst naturbelassener Materialien im Wohnbereich hin.

Gesundes Raumklima mit Vollholz

Ganz oben auf der Liste der bevorzugten wohngesunden Materialien steht der "Alleskönner" Holz - nicht nur als Bodenbelag, sondern auch bei Möbeln. Und tatsächlich sind viele der positiven Eigenschaften massiven Holzes mittlerweile hinreichend durch eine Vielzahl von Studien belegt.

"Massives Holz ist ein Naturmaterial, das – richtige Bearbeitung vorausgesetzt – die Raumluftqualität in vielerlei Hinsicht nachhaltig verbessert", unterstreicht auch Georg Emprechtinger, Chef des Massivholzmöbel- Designherstellers Team 7, die Vorzüge des "lebendigen Materials".

So nimmt Holz Feuchtigkeitsüberschüsse aus der Raumluft auf und gibt sie bei entsprechend trockener Luft wieder ab. Massivholzmöbel können aber auch aufgrund ihrer offenporigen Oberfläche Schadstoffe aus der Raumluft absorbieren. "Allerdings nur dann, wenn dieser Vorteil in der Bearbeitung auch erhalten bleibt. Denn wird die Oberfläche zum Beispiel lackiert, wird sie verschlossen und dieser wesentliche Vorteil geht verloren", erklärt Emprechtinger.

Und last, but not least noch ein ganz wesentlicher Pluspunkt des Naturmaterials Holz, das vor allem der zunehmend größer werdenden Zahl von Allergikern das Leben kräftig erleichtern kann: Holz lädt sich nur in ganz geringen Mengen elektrostatisch auf. Dadurch bleiben Staub und Pollen nicht an den Möbeln haften, sondern fallen auf den Boden, von wo sie leicht entfernt werden können.

Es ist nicht alles (Voll- )Holz, …

… was nach Holz aussieht. Denn nicht jedes Möbelstück, das sich mit der Bezeichnung "Vollholz" schmückt, erfüllt auch tatsächlich die Erwartungen der Konsumenten.

Bei sogenannten "furnierten Möbelstücken" werden sehr dünne Schichten eines Holz- oder Baumstammes auf einer Trägerplatte (in der Regel sind dies verpresste Platten) aufgebracht. Und dann muss noch zwischen Echtholz- und Kunststofffurnier unterschieden werden. Bei Letzterem handelt es sich um industriell gefertigte Kunststoffplatten, die bei oberflächlichem Blick täuschend echt wirken können.

Tipp: Bei Kunststofffurnieren sind Oberfläche und Struktur sehr - also für ein Naturprodukt zu - gleichmäßig. Das Licht wird nicht unterschiedlich reflektiert, wie das bei echtem Holz der Fall ist, sondern entweder überhaupt nicht oder ebenfalls sehr gleichmäßig.

Vorsicht aber auch bei der Bezeichnung Eiche- , Nussbaum- oder andere Holzarten, die mit dem Zusatz "Optik" versehen sind. So sagt z.B. die Bezeichnung "Eichenholz- Optik" noch gar nichts über das tatsächlich verwendete Material aus. Häufig werden meist deutlich wesentlich einfachere – und preisgünstigere! - Materialien (z.B. Buche) verwendet; die angegebene Optik der qualitativ hochwertigeren Holzart wird durch spezielle Verfahren (meist durch Beizen) erzielt.

Tipp: Besonders im hochpreisen Segment ist bei dem Begriff "Optik" besondere Vorsicht geboten. Intensives Nachfragen nach den tatsächlichen Materialien ist anzuraten!

Massivholzmöbel – und Massivholzmöbel

Aber selbst, wenn es sich tatsächlich um ein echtes Massivholzmöbel handelt, gibt es auch hierbei große Qualitätsunterschiede, die sich nicht unbedingt im Preis ausdrücken müssen, sondern auch auf Produktionsbedingungen und Philosophie der jeweiligen Anbieter beruhen.

Während hochwertige Möbelstücke mit Kräuterölen eingelassen werden, greifen manche Hersteller stattdessen zu Lacken. "Vor allem in der industriellen Fertigung wird jedoch gerne lackiert: Lackieren ist immer einfacher, denn etwaige Verarbeitungsfehler oder Holzmängel können derart leicht kaschiert werden", erklärt Emprechtinger. Dies führt zu günstigeren Preisen, die allerdings nicht immer an den Konsumenten weitergegeben werden.

Natürlich spielt auch die Qualität des Holzes - und das beinhaltet auch fachgerechte Holzbehandlung (Emprechtinger: "Artgerechte, natürliche Lagerung sowie Trocknung und händische Sortierung") - für Langlebigkeit und Qualität des Möbelstücks eine wichtige Rolle.

"Malen mit Holz"

Ein weiterer wesentlicher Punkt liegt, so Holz- Experte Emprechtinger, in der Verarbeitung. Denn Holz ist individuell, kein Stück gleicht dem anderen. "Die einzelnen Lamellen können maschinenmäßig oder aber per Hand ausgesucht werden. Bei uns setzen ausgebildete Tischler die Holzteile derart zusammen, dass sich eine besonders harmonische und vor allem auch individuelle Optik ergibt. Wir nennen dies 'Malen mit Holz'", so Emprechtinger. Derart wird sichergestellt, dass es sich bei jedem Möbelstück um ein individuelles Einzelstück handelt.

Und was sonst noch wichtig ist

Hochwertige Massivholzmöbel sind zwar besonders begehrt, gelten aber auch als sehr hochpreisig. Vor allem, wenn modernes Design und Einzelanfertigung hinzutreten. "Massivholzmöbel sind sicherlich nicht in der Schnäppchen- Kategorie der Einrichtung anzusiedeln. Allerdings sind sie aber auch häufig nicht so unerschwinglich teuer wie ihr Ruf", betont Emprechtinger. Seine Möbel sieht er "im mittelständischen bis gehobenen Einrichtungssegment". Als Vorteile seien die "Langlebigkeit und schiere Unverwüstlichkeit von Massivholzmöbeln" zu bedenken.

Experten- Tipp: Emprechtinger: "Bei Naturprodukten spielen darüber hinaus auch andere Aspekte eine große Rolle, wie z.B. ausschließlich heimische Hölzer aus nachwachsender Forstwirtschaft und möglichst kurze Transportwege."

ebe
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