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Täglich Energie und Geld sparen!

12.12.2008, 16:13
Täglich Energie und Geld sparen! (Bild: Windhager)
Foto: Windhager
Ob jetzt nun tatsächlich die große Finanzkrise an die Türe klopft oder nicht – Geld zu verschenken haben wir alle nicht. Kostenfresser Nummer 1: der Haushalt mit Heizung, Strom, und Wasser. Tag für Tag werden hier unzählige Euros oft im wahrsten Sinn des Wortes in die Luft geblasen. Nachfolgend einige Tipps, wie man kräftig Geld spart, ohne aufwendig zu sanieren. Und vor allem – ohne jede spürbare Einschränkung oder Komfortverlust!

Thermische Sanierung mit Umstieg auf moderne Heizungen, professionelle Dämmung, neue Fenster, tolle Klimatüren und energiesparende Hausgeräte – das alles ist sinnvoll und auch wichtig. Und kostet erst mal ganz schön Geld. Nicht jeder kann sich so ohne Weiteres eine umfassende Renovierung der eigenen vier Wände zur Senkung der laufenden Kosten leisten.

Wie man trotzdem einfach Energie sparen und sich dabei rundum wohlfühlen kann, zeigen nachfolgende Spar- Tipps für Heizung, Strom und Wasser.

Keine warme Luft - Spartipps fürs Heizen

  • Temperatur absenken: Das bringt es echt. Denn schon ein Grad Celsius weniger Raumtemperatur erspart rund sechs Prozent Heizenergie. Tatsache ist, dass es in den meisten Wohnungen um einiges wärmer ist, als man zum Wohlfühlen bräuchte. Vorraum und Schlafzimmer können ruhig um einiges kühler sein (16 bis 18 Grad Celsius) und auch bei Abwesenheiten, z. B. tagsüber in der Arbeit, zahlt es sich aus, die Raumtemperatur bewusst abzusenken.
  • Heizung vor den Vorhang: Heizwärme ist kostbar, und deshalb sollte sie ungehindert zirkulieren können. Auch wenn nackte Heizkörper nicht unbedingt schön sind, sparsamer sind sie jedenfalls. Man spart Energie und Geld, wenn Heizkörper keine Verkleidungen haben und nicht hinter Vorhängen oder Möbeln versteckt werden.
  • Zweite Haut schützt vor Auskühlung: Damit sind keine dicken Pullover gemeint, sondern Rollläden und Gardinen. Wenn es dunkel wird, herunter damit. So können Heizkosten um bis zu 40 Prozent gesenkt werden. Denn nicht nur die Hitze im Sommer, auch Kälte wird durch gute Rolläden abgewehrt und die warme Luft so länger im Wohnbereich gehalten.
  • Schluss mit „heimlichem“ Dauerlüften: Das kommt wirklich „unheimlich“ teuer! Gemeint sind Fugen und Ritzen, durch die oft unbemerkt kalte Luft in die Räume zieht. Entsprechend mehr muss man dann heizen. Das Verschließen dieser „Energielöcher“ ist schnell gemacht. Einfach fühlen, wo es „pfeift“, und dann abdichten.
  • Regelmäßige Wartung: Egal welcher Art die Heizung ist: Wird sie nicht regelmäßig gewartet (z. B. entlüftet) und überprüft, kann sie bis zu 20 Prozent mehr Energie verbrauchen.

Ausgeglüht - Strom- Spartipps

  • Alle Stecker ziehen: Es gibt viel zu viele Geräte, die selbst nach dem Ausschalten noch immer Strom verbrauchen. Auf Nummer Sicher gehen und als Sofortmaßnahme einfach den Stecker rausziehen.
  • Steckdosenleisten verwenden: Zusammengehörende Geräte sollten auch gemeinsam an- und ausgeschaltet werden. Sehr bequem geht das über schaltbare Steckdosenleisten.
  • Energiesparlampen: Den herkömmlichen Glühbirnen geht es nun auch in Österreich an den Kragen. Viel sparsamer: Energiesparlampen in Wohnräumen; in Büros, Keller und Garage sind Leuchtstofflampen empfehlenswert.
  • Sparen beim PC: Auch beim Computer kann man ganz schön Energie sparen. Netzteil und Bildschirm sind Stromfresser, ein Flachbildschirm ist sparsamer als ein Röhrenmonitor. Am PC selbst ist alles eine Frage der Einstellung. Wird etwa der Monitor auf eine Ausschaltzeit von 15 Minuten gestellt, bringt das eine Stromeinsparung bis zu 50 Prozent.
  • Kein Stand- by: Fernseher und Radios, etc. ziehen selbst im ausgeschalteten Zustand Strom. Besser: schaltbare Steckdosen. Ladegeräte – z. B. fürs Handy – immer von der Steckdose abziehen!
  • Küche: Wasser mit einem Wasserkocher erwärmen. Statt die Kaffeemaschine anzulassen, mit einer Warmhaltekanne für heißen Kaffeenachschub sorgen und beim Kochen immer einen Deckel verwenden.

Nicht nur ein Tropfen auf den heißen Stein – Wasser- Spartipps

  • Kein laufendes Wasser: Beim Händewaschen, Zähneputzen, Rasieren und Geschirrspülen niemals das Wasser laufen lassen, sondern zwischendurch abdrehen.
  • Tropfende Wasserhähne: Das geht ins Geld! Denn 17 Liter täglich werden durch einen einzigen tropfenden Hahn verschwendet. Also möglichst rasch reparieren!
  • Duschen statt baden: Beim Duschen wird im Schnitt nur ein Drittel des Wassers eines Vollbades verbraucht. Beim Duschen selbst: Wasser während des Einseifens abdrehen.
  • Einsatz von Perlatoren: Das sind Zwischenstücke, die in den Auslauf des Wasserhahns geschraubt werden. So entsteht der Eindruck, es würde viel mehr Wasser fließen, als es tatsächlich der Fall ist, und im Ergebnis wird weniger verbraucht.
  • Moderne WC- Spülsysteme: Der Einsatz von modernen WC- Spülsystemen kann den Wasserverbrauch bei der Spülung halbieren. Auch Essensreste, die sowieso nicht in das WC gehören (Abwasserbelastung!), nicht einfach hinunterspülen, sondern in den Mist geben.
  • Salat waschen: Salat, Kartoffeln, Gemüse und Obst in einer Schüssel waschen.
  • Heiße Getränke: Für Kaffee, Tee und Kakao nur die tatsächlich benötigte Menge Wasser erhitzen.
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