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Stimmungsvolle Winter-Lichtspiele mit wenig Aufwand

25.11.2011, 10:55
Stimmungsvolle Winter-Lichtspiele mit wenig Aufwand (Bild: Fotolia)
Foto: Fotolia
Die Tage werden zunehmend kürzer und gleichermaßen sinkt unsere gute Laune angesichts von Dunkelheit und Kälte. Als wahrer Stimmungsaufheller kann sich hier eine romantische Lichtdekoration im Garten, auf dem Balkon oder auch im Stiegenaufgang erweisen. Doch der eigenen Sicherheit, der Brieftasche und nicht zuletzt auch der Umwelt zuliebe, sollten beim Licht- Winterglanz einige Grundregeln beachtet werden.

Zugegeben, die überaus üppigen Lichtdekorationen in den belebten Einkaufsstraßen und in den Geschäften können manchmal auch ganz schön nerven. Doch wissenschaftlich belegt ist, dass Licht- Dekorationen tatsächlich die Stimmung heben: Licht und Helligkeit ganz allgemein werden nämlich mit durchwegs positiven Gefühlen, wie etwa Sicherheit, Geborgenheit, Wärme etc., verbunden. Und so kann schon eine einfache Lichterkettendekoration im Nu den eisig- verschneiten Garten in einen romantischen Zaubergarten verwandeln.

Einfach eine Frage des Geschmacks

Entsprechend der überaus hohen Beliebtheit von Lichtdekorationen in unseren Breiten ist mittlerweile auch das Angebot dementsprechend groß. Die Palette reicht dabei von grellem Kitsch über beliebte Kinderklassiker, wie etwa Elfen oder Rentiere, bis hin zu puristisch- schlichten, aber überaus effektvollen Licht- Szenarien.

Als Leuchtmittel stehen Lichterketten, Lichterschläuche, Lichtbilder und sogar verschiedenste Schriftzüge – auf Wunsch und gegen Bares auch individuell gestaltbar - zur Verfügung.

Wofür man sich letztlich entscheidet, ist reine Geschmackssache. Bedenken sollte man jedoch – schon um des lieben nachbarschaftlichen Friedens willen –, dass die Außenlichtspiele mit Rücksichtnahme auf die Umgebung gestaltet werden müssen.

Absolutes No- go etwa sind bunte Engeln, die auch noch um Mitternacht das Schlafzimmer des Nachbarn in grell- bunte Farbspiele tauchen. Und auch die noch so nette Licht- Leuchtfigur am Fenster des Kinderzimmers bringt wenig, wenn sie den Nachwuchs am Einschlafen hindert (oder gar Angst macht).

Weniger ist oft mehr

Auch bei den winterlichen Lichtspielen im Außenbereich gilt daher ein wichtiger Grundsatz jeder Wohn- Dekoration: Weniger ist oft mehr.

Tipp: Vor dem Bestellen und Anbringen der Leuchtmittel sich Zeit für eine kurze Planung der Außenbeleuchtung nehmen und wichtige Punkte vorab festlegen. Zum Beispiel: In welchem Raum hält man sich abends am meisten auf – aus welchen Fenstern blickt man worauf? Gibt es spezielle Pflanzen im Garten oder auf dem Balkon, die sich besonders gut zum Dekorieren eignen? Welche Stimmung erzeugen die verschiedensten Beleuchtungsmittel im Gesamten? Im Zweifelsfall im ersten Schritt weniger kaufen, nachrüsten kann man auch die Licht- Deko immer noch später.

Der Umwelt und der Brieftasche zuliebe

Unangefochtene Spitzenreiter im winterlichen Leuchtspiel sind die verschiedensten Arten der Lichterketten. Ihre Vorteile liegen nicht nur darin, dass sie schon relativ günstig zu kaufen, sondern dass sie auch für ungeübte Dekorateure ganz leicht handzuhaben sind: Einfach um Zweige, Bäume oder Stiegengelände drapiert, bringen sie im Handumdrehen romantische Lichtspiele ins und vor das Haus.

Wo viel Licht, da auch einiges an Schatten. Und so gibt es für Viele jedes Jahr ein jähes Erwachen aus dem Winterzauber, wenn die Stromrechnung ins Haus flattert. Denn die Zusatz- Beleuchtung über Wochen oder sogar Monate hin kann ganz schön ins Geld gehen, was von vielen noch immer unterschätzt wird.

Schon zwei zehn Meter lange Lichtschläuche verbrauchen bei einer Brenndauer von etwa acht Sunden am Tag in rund fünf Wochen 80 bis 90 Kilowatt Strom.

Tipp: Beleuchtung bewusst einschalten, unnötige Brenndauer vermeiden und eventuell auch mit Zeitschaltuhr steuern. Das hilft auch die sogenannte Lichtverschmutzung zu verringern, unter der Menschen wie Tiere leiden können.

Auch solltest du auf umweltfreundlichere und stromsparende Alternativen ausweichen. So gibt es heute bereits viele LED- Lichterketten und LED- Lichtschläuche, die bis zu zwei Dritteln weniger Strom verbrauchen als herkömmliche. Gerade im Außenbereich und in Verbindung mit eisigen Ästen macht sich das, im Innenbereich manchmal als kalt empfundene, weiße Licht wunderschön. Noch einen Vorteil können die LED- Varianten für sich verbuchen: Sie überhitzen deutlich weniger stark als herkömmliche Lichterketten.

Sicher ist sicher

Im Umgang mit Außenbeleuchtung müssen zudem einige wichtige Sicherheitsregeln beachtet werden.

  • Prüfsiegel: Viele günstige Produkte entsprechen nicht immer den höchsten sicherheitstechnischen Standards. Auf Prüfsiegel achten und auch darauf, dass das Leuchtmittel tatsächlich für den Außenbereich geeignet ist.
  • Lichterkette: Im Hausinneren aus der Verpackung nehmen und alle Lampen auf ihre Funktion prüfen. Schadhafte austauschen! Tipp: Scheinen mehrere Birnen in der Kette hintereinander nicht zu brennen, immer zuerst diejenige austauschen, die der Steckdose am nächsten liegt – in vielen Fällen funktionieren dann auch die dahinter liegenden wieder.
  • Richtiger Umgang: Beim Austauschen die Lampen stets an der Halterung anfassen (nicht am Glaskörper) und wie auch bei der Montage stets den Kontakt zur Steckdose trennen. Ketten nicht in Eigenregie verlängern, da die Hersteller meist die Kettenlänge, die Anzahl der Lampen und die Volt- und Wattzahlen genau aufeinander abgestimmt haben.
  • Installation im Freien: Absolut tabu sind provisorische Verlängerungsleitungen, die quer durch den Garten verlegt und wochenlang der Witterung ausgesetzt sind. Die Verbindungsstellen der Verlängerungsleitungen dürfen keinesfalls direkt auf dem Erdboden liegen.
ebe
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