Wasserspaß

So kommen Sie zu Sommerfreuden im eigenen Pool

Wohnkrone News
31.05.2013 13:46
Nicht mehr lange, und die große Hitze überrollt uns. Und was den Sommer erst zum richtigen Sommer macht, das ist nicht zuletzt der große Wasserspaß. Wer einen Pool sein eigen nennen kann, steht mit dem exklusiven Privatbad zumindest einige Monate lang im wahrsten Sinn des Wortes auf der Sonnenseite des Lebens.

Für viele ist der eigene Pool der Sommerluxus schlechthin. Doch vor dem Vergnügen steht zunächst einmal die unter Umständen nicht unbeträchtliche Investition. Nicht nur finanziell, sondern auch zeitmäßig. Denn ein schlecht und übereilt geplanter und gekaufter Pool kann das Wasservergnügen sehr rasch zum teuren konstanten Ärgernis machen.

Die beste Zeit für die Poolplanung sind die eher kühlen ersten Wochen des Frühjahres, da man hier auch noch relativ objektiv sorgfältig alle Pros und Kontras abwägen kann. Soweit die Theorie, die auch im Hinblick auf die Schwimmbecken der oberen Preisklasse größtenteils mit der Praxis übereinstimmt.

Anders sieht es jedoch mit den vielen Angeboten an Pools in Form von Aufstell- oder Aufblasbecken aus.

Eins, zwei, drei, fertig – und schwimmen
Aufstellbecken in allen Formen und Größen erleben oft am Beginn des Sommers einen wahren Boom, scheinen sie doch die perfekte Lösung für Spätentschlossene – und sind meist auch um ein ganzes Stück billiger. 

Diese Fertig-Schwimmbecken-Sets, die man je nach Angebot und Material auch ganz in die Erde einbauen kann, sind oft binnen kürzester Zeit lieferbar. Allerdings: Aufgestellt werden muss der Pool vom Käufer selbst. An Vorabarbeiten empfehlen die meisten Anbieter den jeweils benötigten Erdaushub und die Betonierung der Bodenplatte. Auch Elektroanschlüsse sowie Zu- und Ableitungen müssen vorab genauestens gecheckt werden. 

Die Aufstellung des Beckens erfordert sorgfältiges Arbeiten. Ungeübte Heimwerker können hier recht rasch an die Grenzen ihres Könnens stoßen.

Tipp: Vor dem Kauf umfassende Infos über die notwenigen Vorbereitungs- und Aufstellarbeiten einholen. Je nach Anbieter kann man auch Montageteams buchen, was natürlich zusätzliche Kosten verursacht. Beim Aufstellbecken ist also nicht nur der Preis des Becken-Sets selbst zu rechnen, sondern auch die "Rundum-Arbeiten". Insbesondere sollte man sich in allen Elektrofragen vorab von einem Profi beraten lassen. Nicht selten sind zusätzliche Elektroarbeiten erforderlich, die ins Geld gehen.

Gute Planung auch bei Aufstellbecken
Aufstellbecken bestehen heute meist – je nach Angebot – aus hochwertigen Materialien. Auch Ersatzteile und –folien sind bei etwaigem Verschleiß nach einigen Jahren im Regelfall gut erhältlich.

Es gelten also dieselben Regeln wie bei anderen Schwimmbecken: Der Platz muss sorgfältig gewählt werden (nicht bei Laubbäumen, Nähe zum Haus etc.) und mögliche Zusatzausstattungen müssen von Beginn an zumindest gedanklich mitberücksichtigt werden.

Wichtig ist vor allem eine gute Abdeckplane (ist meist nicht im Set-Preis enthalten), die auch die Wärme speichern kann. Will man in späteren Jahren vielleicht das Schwimmbad überdachen, sollte man diese Option bei der Planung und beim Kauf selbst berücksichtigen.

Achtung Kindersicherheit: Aufstellbecken sind bei jungen Familien auch deshalb beliebt, weil sie doch einen guten Teil "über der Erde" stehen – die Gefahr, dass Kleinkinder versehentlich hineinfallen, scheint daher auf den ersten Blick geringer. Doch Kinder sind erfinderisch! Oberste Priorität muss also – wie bei jedem Schwimm- oder sogar Planschbecken - ein guter und professioneller Kinderschutz haben!

Sommertrend aufblasbare Schwimmbecken
Aufblasbare Schwimmbecken, die im Herbst wieder abgebaut werden, zählen bereits seit einigen Jahren zu den absoluten Sommertrends. Tatsächlich punkten sie mit einigen wichtigen Vorteilen: Sie sind meist sehr kostengünstig, innerhalb eines Wochenendes aufgestellt und nehmen nicht ganzjährig Platz im Garten weg.

Aufblasbare Schwimmbecken gibt es heute in vielen Formen und Größen. Bei den größeren Becken bleibt das Wasser wie bei fest installierten Schwimmbecken die ganze Schwimmsaison im Pool. Filteranlage und Reinigung erfolgen wie bei herkömmlichen Pools.

Tipp: Bei Angeboten genau prüfen, was im Lieferumfang enthalten ist. Häufig müssen Filteranlage und Zubehör, wie z.B. eine Leiter, extra bezahlt werden. 

Der Aufbau eines aufblasbaren Pools ist in der Regel einfach und rasch durchgeführt. Der Pool wird mit einer speziellen Luftpumpe aufgeblasen.

Tipp: Einer der wichtigsten Voraussetzungen ist der geeignete Untergrund. Dieser muss unbedingt eben und frei von spitzen Gegenständen sein. Der Boden sollte auch nicht zu weich sein. Am besten vorab etwa fünf Zentimeter abgraben und anschließend mit Sand auffüllen. Darauf dann ein Vlies legen. So ist der Boden des Aufbals-Pools optimal vor möglichen Beschädigungen geschützt.

Noch einige Tipps:

  • Lagerung: Aufblasbare Pools halten durchaus mehrere Saisonen. Sie dürfen allerdings nicht im Freien gelagert werden (Beschädigungen durch Vögel oder Mäuse). Beim Kauf daher auch die Platzverhältnisse für eine fachgerechte Lagerung berücksichtigen.
  • Reparaturen: Löcher können meist einfach mit speziellen Flick-Sets ausgebessert werden.
  • Haustiere: Katzen (aus eigenem Haushalt oder Nachbarschaft) springen gerne auf den Poolrand. Nicht nur, dass die Krallen das Material beschädigen, vor allem können die Katzen auch in den Pool fallen und ertrinken. Auf geeignete Sicherungen achten!
  • Abdeckplanen: Sind meist nicht im Grundpreis enthalten. Rechnen sich aber, da Verschmutzungen vermieden und das Wasser warm gehalten wird.
  • Abbau: Vor dem Zusammenfalten für die Lagerung muss der Pool vollständig trocken sein, da sonst Schimmelgefahr besteht.
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