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22.10.2014 - 15:46

Kuschelige Wärme durch Außenheizung

14.12.2012, 12:26
Kuschelige Wärme durch Außenheizung (Bild: Fotolia)
Foto: Fotolia
Frostige Minusgrade lassen den Wunsch nach ausgiebigen Aufenthalten auf Balkon, Terrasse oder im Garten gegen den Gefrierpunkt sinken. Oder doch nicht? Denn nachdem lange Jahre Außenheizungen vorwiegend in Gastronomie und Hotellerie Verwendung fanden, entdecken, dank neuer Technologien, auch immer mehr Privathaushalte die vielfältigen Vorteile von klugen "Outdoor- Wärmelösungen".

Unter frostigem, sternenklarem Himmel im Außen- Whirlpool relaxen, mit den Kindern im Garten oder auf der Terrasse Maroni rösten oder köstliches Wintergrillen in gemütlicher Freundesrunde gelten auch bei uns zunehmend als heiße Wintertrends. Vorausgesetzt, für angenehme Rundum- Wärme ist gesorgt. Und so werden damit einhergehend auch bei vielen Privathaushalten Heizlösungen für den Außenbereich immer beliebter.

Nicht zuletzt deshalb, weil kluge Außen- Wärmelösungen nicht nur im Winter punkten, sondern beinahe das ganze Jahr über einen zusätzlichen Wohnkomfort bieten: Im Frühjahr und Herbst können die wertvollen zusätzlichen Frischluftbereiche der Wohnung oder des Hauses, wie Garten, Terrasse oder Balkon, deutlich länger genützt werden. Und auch an so manchem kühlen Sommerabend hat sich der zusätzliche Wärmespender bewährt.

Dank neu entwickelter Technologien steht heute eine Vielzahl von leistbaren und innovativen Produkten für diesen Bereich zur Verfügung. Es lohnt sich daher gleich in mehrfacher Hinsicht, auch die Außenheizung klug zu planen und auszuwählen.

Die wichtigsten Anforderungen

"Heizstrahler für den Außenbereich müssen eine ganze Reihe von Anforderungen erfüllen, wenn sie tatsächlich fast das ganze Jahr über einen Zusatznutzen bringen sollen", unterstreicht Außen- Heizlösungs- Profi Thomas Hutterer, Geschäftsführer von Infrarote Welt. "Dank neuer Technologien müssen langfristig nutzbare Lösungen in der Anschaffung selbst nicht unbedingt deutlich teurer kommen als nur sehr begrenzt nutzbare, saisonale Produkte. Zusätzlich rechnen sich etwas höhere Kosten bei innovativen Produkten sehr rasch durch den energiesparenden Betrieb. Auf das richtige Produkt für den konkreten Einsatzort, auf maximalen Betriebskomfort bei gleichzeitig geringsten Betriebskosten und heute nicht zuletzt auch auf Umweltaspekte ist bei der Auswahl zu achten", so Hutterer, der sich sein umfangreiches Spezialwissen durch jahrelange Beratungs- und Ausstattungstätigkeit im gewerblichen Bereich (Hotels, Gastronomie, Märkte etc.) angeeignet hat.

Weiters spielen der angedachte Einsatzbereich – etwa überdachte Terrasse, schlecht isolierter Wintergarten oder Loggia – wie auch die Positionierung der Heizstrahler für den höchstmöglichen Wärmekomfort eine wichtige Rolle.

Wärme durch Gas- und Elektrogeräte

Der dienstälteste unter all diesen Lösungen ist wohl auch im Privatbereich der gasbetriebene "Heizpilz", der seinen Namen aufgrund des wärmeverteilenden Plizschirms trägt. Das Funktionsprinzip ist relativ simpel: Durch das verbrennende Gas erhitzt sich die umliegende Luft. "Die Vorteile beim Gasgerät sind die günstigeren Anschaffungskosten und die regulierbare Gaszufuhr", so Hutterer. Das große Aber: "Gasgeräte werden heute meist sehr kritisch betrachtet. Nicht nur aufgrund der sehr hohen CO2- Emissionen, sondern auch aufgrund der Heizwärme selbst und der hohen Betriebskosten. Die offene Flamme vernichtet Sauerstoff, rund 70 Prozent der Wärme steigt nach oben als ungenützte Luft auf. Je dichter man bei dem Strahler steht, desto intensiver und unangenehmer wird die Wärme bzw. Hitze. Und schließlich ist das Hantieren mit Gas im privaten Hausbereich bei nicht sorgfältigem Umgang nicht ungefährlich."

Moderne Elektrogeräte sind vor allem wegen ihres sehr leichten Gewichts im Privathaushalten beliebt. So können sie z.B. sehr einfach an Markisen befestigt werden. Auch im Betrieb selbst sind gute Geräte heute kostengünstig. "Allerdings", so Hutterer, "muss klar sein, dass selbst Qualitätsgeräte rund zwei Minuten brauchen, bis die volle Leistung erreicht ist, also unnötiger Energieverbrauch."

Infrarot- Strahler liegen im Trend

Der im wahrsten Sinn des Wortes heißeste Trend in Sachen Terrassen- Heizstrahler ist der Infrarot- Heizstrahler für den Außenbereich. Als eine Form der elektrisch betriebenen Wärmequellen benötigen Infrarot- Heizstrahler dank modernster Technik nur etwa halb so viel Energie wie herkömmliche Elektrogeräte. Doch das ist nicht der einzige Vorteil. Im Gegensatz zu anderen Wärmequellen erwärmen Infrarot- Heizungen nicht die Umgebungsluft, sondern direkt Menschen und Objekte. Die derart gespeicherte Wärme wird dann an die Umgebung abgegeben.

"Ohne Vorheizen von null auf hundert – Infrarot- Geräte liefern in einer Reaktionszeit unter einer Sekunde die volle Wärme. Und das absolut geräuschlos und ohne störende Gerüche", so Hutterer.

Darüber hinaus wird Infrarotwärme als eine der angenehmsten und entspannendsten Wärmequellen empfunden, da sie auch der Wärme durch Sonnenstrahlung am nächsten kommt. "Die Strahler werden ganz einfach montiert. Vorwiegend über einen Montagebügel an der Wand, der Decke oder an Markisen. Noch einfacher sind Heizgeräte auf einem Stativ oder direkt als Selbststeher am Boden", erklärt Hutterer. Zusätzlich punkten Infrarot- Heizstrahler mit Umweltfreundlichkeit und Langlebigkeit.

Einige Profi- Tipps

Nachfolgend noch einige Tipps von Thomas Hutterer für Infrarot- Strahler für den Außenbereich:

  • Dichte: Mit einem Infrarot- Wärmestrahler werden mit 1.400 Watt ca. 12 Quadratmeter, mit 2.000 Watt ca. 16 Quadratmeter temperiert.
  • Kosten: Infrarot- Strahler sind im Verbrauch sehr energiesparend. Bei einer Leistung von 1.000 Watt schlägt der Infrarot- Strahler pro Stunde ca. mit 18 Cent (aktueller Strompreis), bei 2.000 Watt daher mit 36 Cent zu Buche. Zusätzlich fallen auch keine Vorheizkosten an. Anschaffungspreis: z.B. Infrarot- Heizstrahler mit 1.500 Watt ab ca. 180 Euro.
  • Montage: Die Strahler werden an Wand oder Decke montiert. Am besten aber nicht direkt über die Tischplatte, sondern etwas schräg, damit die Strahlung auch unter den Tisch kann und so kalte Füße verhindert. Die Strahler nicht nach außen, sondern zum Haus oder zur Wohnung richten, da dadurch die Wärme auch gleich den Innenraum miterwärmt und so doppelt genützt wird.
  • Beim Kauf achten auf: Schutzklasse (z.B. ganz im Freien: regensicher) und Röhren (Hutterer: "Richtige Brenner- Goldröhre ist wichtig.")
  • Modellwahl: Die Heizungsstrahler gibt es mittlerweile in verschiedenen Designs, Farben und Stilrichtungen. Tipp: Mobiler Strahlungsturm, der je nach Bedarf an mehreren Orten genützt werden kann.
ebe
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