Jetzt in den heißen Monaten spielt sich ein guter Teil des täglichen Freizeitlebens auf der Terrasse ab. Die Terrassengestaltung wird also immer wichtiger, herkömmliche Standardlösungen sind kaum mehr gefragt und investiert wird in hochwertige Keramik, Natursteinbeläge oder kreativ gestaltete Beton- Pflastersteine.
Das alles ist nicht billig und leider zählen die „Außenzimmer“ unserer Häuser und Wohnungen zu den schadenanfälligsten Bereichen. Täglich sind sie durch Feuchtigkeit, starken Temperaturschwankungen und Schmutz großen Belastungen ausgesetzt.
Will man daher jahrelang Freude an seiner Terrasse haben, darf bereits bei der Planung nicht auf den Einsatz entsprechender Schutzsysteme verzichtet werden.
Dazu kommt noch, dass Schäden am Terrassenboden, etwa durch Unebenheiten der Steine, auch ein großes Sicherheitsrisiko darstellen. Denn bleibt man an solchen Stellen mit den Schuhen hängen, sind Stürze und Verletzungen nicht auszuschließen.
Ob Balkon oder Terrasse – Hauptfeind Nummer 1 ist das Wasser, das über die Fugen in die Unterkonstruktion des Bodens eintritt. In Zeiten schwankender Wetterlagen und immer heftigerer Regenfälle stellt dies eine immer größer werdende Gefahrenquelle für das „Sommer- Wonzimmer“ im Freien dar.
Wird das Wasser nicht zuverlässig abgeführt, können leicht – mitunter auch irreparable – Schäden entstehen.
Experten empfehlen daher, schon bei der Planung dem Unterbau ganz besonderes Augenmerk zu widmen. Andernfalls kann es auch bei Neubauten sehr rasch zu sogenannten Ausblühungen, Versottungen oder Frostschäden kommen. Die auch finanziell sehr schmerzhaften Folgen: teure und aufwändige Sanierungsarbeiten bis hin zum Abriss des gesamten Belages.
Die wichtigsten Fachbegriffe im Zusammenhang mit Terrasse & Co, die man auch als Laie wissen sollte:
Als sehr gut geeigneter Terrassenschutz haben sich „Drain- und Verlegesysteme“ gut bewährt. Spezielle Entkoppelungs- und Drainagematten sorgen für Entwässerung, Entlüftung und Entkoppelung.
Das Funktionsprinzip ist denkbar einfach: Die Matten, die unterhalb der Beläge direkt auf den Abdichtungen verlegt werden, bestehen aus Längskanälen, die mit Querkanälen miteinander verbunden sind. In diesen Kanälen wird dann das eindringende Wasser zielgerichtet wieder abgeführt, in den Hohlräumen der Mörtelschicht kann sich so keine Nässe stauen. Dadurch werden unangenehme Folgeschäden auch langfristig vermieden.