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23.04.2014 - 23:29

Ihr Auto ist Silvester relativ sicher, aber ...

31.12.2013, 11:54
Ihr Auto ist Silvester relativ sicher, aber ... (Bild: dpa/Marc Müller)
Foto: dpa/Marc Müller
Kann ein Auto durch eine in der Silvesternacht abgefeuerte Rakete beschädigt werden? Die Technik- Experten des ADAC geben Entwarnung, den Blechkarossen droht bei korrekter Anwendung handelsüblicher Feuerwerkskörper wenig Gefahr. Selbst eine ausgebrannte Rakete, die direkt auf dem Auto landet, verursacht erfahrungsgemäß keine Schäden. Das soll auch für Cabrios mit Stoffverdeck gelten.

Nur wenn eine Rakete direkt auf dem oder gegen das Auto abgefeuert wird, kann es ernst werden. Denn dann brennt der Treibsatz in direktem Kontakt mit der Karosserie ab und kann am Lack hässliche Schmauchspuren hinterlassen. Um Ärger und Schäden zu vermeiden, rät der ADAC, Autodächer oder Kühlerhauben in der Silvesternacht nicht als "Abschussrampe" für Raketen, Chinaböller, Tischfeuerwerke oder ähnliches zu nutzen.

Obwohl nach Ansicht des ADAC das Risiko für Fahrzeugschäden durch Feuerwerkskörper relativ gering ist, liegen die besseren Parkplätze für die Neujahrsnacht in den etwas ruhigeren Seitenstraßen. Nach Möglichkeit sollte man sein Auto in die Garage stellen, wo es vor verirrten Silvesterraketen und "Streichen" angetrunkener Passanten gut geschützt ist. Allerdings empfiehlt es sich, dies noch vor dem ersten Glas Sekt zu machen, da in dieser Nacht mit besonders strengen Polizeikontrollen zu rechnen ist.

Auf jeden Fall sollte man Parkplätze in der Nähe von Balkonen meiden, da diese oft als "Raketenstartbasen" genützt werden. Auch dicht bewohnte Großstadtviertel sowie die unmittelbare Nähe von Silvestergroßveranstaltungen oder Gaststätten sind keine optimalen Fahrzeugabstellplätze.

Wer zahlt, wenn doch etwas passiert?

Wer einen Schaden anrichtet, muss ihn grundsätzlich ersetzen. Allerdings: "Kinder bis zum Alter von sieben Jahren haften gar nicht, bis zum 14. Lebensjahr nur in bestimmten Fällen, nämlich dann, wenn sie das Unrecht der Tat erkennen mussten", erklärt ÖAMTC- Jurist Martin Hoffer. Eltern haften für ihre Kinder, wenn sie ihre Aufsichtspflicht verletzt haben. Meist ist eine Privathaftpflichtversicherung in der Haushaltsversicherung inkludiert und kommt für berechtigte Ansprüche auf, die gegen die versicherte Privatperson erhoben werden.

Bei Brand- oder Explosionsschäden am eigenen Auto bezahlt eine Teilkaskoversicherung die entstandenen Schäden. Vandalismusschäden, die durch bösartige Absicht Unbekannter entstanden sind, werden nur von der Vollkaskoversicherung gedeckt, wobei hier oft Selbstbehalte verlangt werden.

Aber Vorsicht: Wer meint, der Spuk ist am 1. Jänner überstanden, könnte irren. Vor der ersten Fahrt im neuen Jahr sollten Autofahrer sich auf jeden Fall noch einmal den Auspuff und die Reifen anschauen. Denn es kommt immer wieder vor, das vorbeiziehende Feierende nachts Knaller ins Auspuffrohr stecken. Außerdem sollte man darauf achten, dass vor und hinter den Reifen keine Flaschen liegen, denn deren Scherben können die Pneus beim Losfahren nachhaltig beschädigen.

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