Black Series, das steht bei der Mercedes- Tochter AMG für extra- sportliche Fahrzeuge. Jetzt nimmt sich der Haustuner der schwarzen Magie in Form des ohnehin nicht gerade schwächlichen Supersportwagens SLS AMG vor. Aus dem Serientriebwerk, einem 6,2- Liter- V8; kitzeln die Ingenieure dank Drehzahlerhöhung auf 8.000/min, geändertem Ventiltrieb, neuer Ansaugluftführung und verändertem Motormanagement stramme 631 statt der ursprünglichen 571 PS.
Geschaltet wird noch schneller mittels eines nun tiefer montierten Siebengang- Doppelkupplungsgetriebes. So rennt der Flügeltürer in 3,6 Sekunden auf Tempo 100 (Serie 3,8 s). Die Höchstgeschwindigkeit liegt allerdings nur bei 315 km/h und damit 2 km/h niedriger als bei der Serienversion. Das liebt am mächtigen Flügelwerk, das zwar den Anpressdruck besonders in Kurven erhöht, aber eben auch den Luftwiderstand. Für eine sichere Verzögerung sorgt eine Keramik- Bremsanlage, für den schnellen Kurvenritt unter anderem ein neu abgestimmtes Luftfahrwerk sowie ein Hinterachs- Sperrdifferenzial mit elektronischer Regelung.
Neben dem Leistungsplus setzen die Schwaben verstärkt auf Leichtbau. Unter anderem sind Motorhaube, Innenraum- Rückwand und Boden- Streben aus Karbon gefertigt, sodass der Flitzer insgesamt 145 Kilogramm im Vergleich zum Basismodelle abspeckt. Dadurch ergibt sich ein vorzügliches Leistungsgewicht von 2,45 kg/PS.
Die nach SLK 55 AMG von 2006, CLK 63 AMG (2007), SL 65 AMG (2008) und C 63 AMG (2011) nun fünfte Black- Series- Variante kommt im Juni 2013 auf den Markt. Preise stehen noch nicht fest, das Basismodell kostet aber schon 230.000 Euro.
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