Di, 21. November 2017

Gefährliche Röhren

25.04.2008 07:55

Fast täglich kracht´s und staut´s

Weder links, noch rechts - und der Mittelweg führt direkt auf die Leitschiene der Gabelung des Linzer A 7-Tunnels, in dem´s schon 300 Mal ordentlich gekracht hat: Fast jeden Tag gibt’s kleine Crashs und lange Staus, weil die Wegweiser, das Einordnen und Spurenwechseln vor allem ortsunkundige Ausländer verwirren und überfordern.

Wie Mittwoch Abend den Italiener Mario T., der sein Auto auf die Fahrbahnteiler-Leitschienen setzte, statt reibungslos Richtung City oder Prag zu lenken. Der Mann kletterte unverletzt herunter, das Wrack wurde per Kranwagen geborgen und die Unfallstelle automatisch abgesichert: Die elektronische Verkehrsbeeinflussungsanlage drosselte das Tempo, zeigte „Gefahr“ und „Behinderung“ an. Kameras mit Sensoren überwachen den Verkehrsfluss, registrieren jedes stehengebliebene Auto.

„Die Technik und Beschilderung wurden zwar verbessert, machen´s aber auch manchen einheimischen Autofahrern noch immer nicht viel leichter“, weiß ein zuständiger Haider Autobahnpolizist, warum es im Schnitt wöchentlich zu fünf Blechschadenunfälle im Bindermichltunnel kommt. Immerhin werden diese 180-Millionen-Euro-Röhren von 90.000 Autos täglich unbeschädigt passiert.

Foto: Richard Schmitt

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