Mo, 22. Jänner 2018

Nachbarnschreck

23.04.2008 21:52

Ex-Marine geht mit Eigenbau-Roboter auf Streife

Rufus Terril, ein 57-jähriger Ex-Marine, sorgt in einem Vorort der US-Stadt Atlanta mit seinem selbstgebauten Überwachungsroboter für "Recht und Ordnung" - und ist der Schreck der Nachbarn. Der Besitzer eines Irish-Pubs patroulliert mit seinem so genannten "Bum-Bot" seit einigen Monaten jede Nacht durch das Viertel und ist seitdem zu einer lokalen Berühmtheit aufgestiegen. Und das nicht immer im positiven Sinne.

Der sogenannte "Bum-Bot", an dem Rufus Terril ganze drei Monate arbeitete, wird über eine Funkfernsteuerung gelenkt. Der Roboter verfügt über einen Lautsprecher, eine Videokamera, rotierendes Rotlicht und einen Suchscheinwerfer. Um im Notfall aber auch einschüchternde Wirkung zu erzielen, ist der "Bum-Bot" mit einem Miniwasserwerfer ausgestattet, mit dem potentielle Angreifer etwas "abgekühlt" werden können.

In der Infobox: Mehr Bilder vom "Bum-Bot"

Seitdem Rufus Terril mit seinem mechanischen Freund auf Streife geht, soll die Kriminalitätsrate rund um sein Pub laut eigenen Angaben drastisch gesunken sein. Durch Fernsehberichte in lokalen Sendern ist Terril zu großer Bekanntheit in Atlanta gekommen, wodurch auch sein Pub einen regen Besucherzuwachs erlebte. Allerdings sind nicht alle vom neuen "Bum-Bot" begeistert: Bürgerrechtsgruppen laufen Sturm gegen die Selbstjustiz des Amerikaners.

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