Mo, 23. Oktober 2017

Wegen ihrer OP

16.04.2008 11:00

Campbell darf in Brasilien doch nicht Blut spenden

Naomi Campbell kann vorerst doch nicht mit ihrem Blut zum Kampf gegen das Denguefieber in Brasilien beitragen. Weil sie sich erst im Februar einer Operation unterzogen hatte, lehnte das Krankenhaus HemoRio in Rio de Janeiro das Angebot am Dienstag ab. "Leider kann ich kein Blut spenden, aber ich werde sicher zurückkommen", sagte Campbell in dem Krankenhaus vor Reportern.

Die 37-jährige Botschafterin der Stadt Rio hatte am Montag angekündigt, sich mit einer Blutspende im Kampf gegen das im Bundesstaat Rio de Janeiro grassierende Denguefieber engagieren zu wollen. In Brasilien werden Menschen jedoch in den ersten sechs Monaten nach einer Operation nicht als Spender zugelassen. Campbell hatte sich erst im Februar in Brasilien eine Zyste an den Eierstöcken entfernen lassen.

Das von Moskitos übertragende Denguefieber hat im Staat Rio de Janeiro seit Jahresbeginn mindestens 80 Menschen das Leben gekostet, mehr als 75.000 sind erkrankt. Die Infektionskrankheit ist mit hohem Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen verbunden und kann auch zu inneren Blutungen führen.

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Sie haben einen themenrelevanten Kommentar? Dann schreiben Sie hier Ihr Storyposting! Sie möchten mit anderen Usern Meinungen austauschen oder länger über ein Thema oder eine Story diskutieren? Dafür steht Ihnen jederzeit unser krone.at-Forum, eines der größten Internetforen Österreichs, zur Verfügung. Sowohl im Forum als auch bei Storypostings bitten wir Sie, unsere AGB und die Netiquette einzuhalten!
Diese Kommentarfunktion wird prä-moderiert. Eingehende Beiträge werden zunächst geprüft und anschließend veröffentlicht.

Kommentar schreiben
500 Zeichen frei
Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).