Mi, 22. November 2017

Plus 22 Prozent

13.04.2008 20:26

Forstunfälle nehmen enorm zu!

22 Prozent mehr Forstunfälle! Allein der Sturm „Kyrill“ hat die Anzahl der verletzten und getöteten Landwirte in Oberösterreich im Vorjahr in die Höhe schnellen lassen. Nach „Paula“ und „Emma“ befürchtet man heuer wieder steigende Unfallzahlen, nachdem bis „Kyrill“ die Unglücksfälle zurückgegangen waren.
373 Bauern verletzten sich im Vorjahr in den Wäldern - das sind 22 Prozent mehr als ein Jahr zuvor, und die Zahl der tödlichen Forstunfälle ist im selben Zeitraum von drei auf sieben Opfer gestiegen. „Insgesamt verzeichneten wir im Vorjahr 1328 Arbeitsunfälle, von denen 13 tödlich ausgingen“, so Dr. Josef Striegl, Chef der Bauern-Versicherung. 37 Prozent der Verletzungen passieren bei Stürzen, danach kommt die Waldarbeit.


„Obwohl im Vorjahr die Zahl der Unfälle um 2,2 Prozent gestiegen ist, darf man nicht vergessen, dass diese in den vergangenen zehn Jahren dennoch um fast 40 Prozent gesunken ist“, so Striegl. Gründe: bessere Technik und höheres Gefahrenbewusstsein auf den knapp 30.000 Bauernhöfen in Oberösterreich.


Am meisten gefährdet, am Bauernhof zu verunfallen, sind weiter die Männer: Nur 32 Prozent der Verletzten sind Frauen - wie am Wochenende in Windhaag bei Freistadt, wo einer Bäuerin (39) das 500-Kilo-Frontgewicht des Traktors auf den rechten Fuß fiel.


Foto: Markus Schütz
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