Do, 23. November 2017

Tour nach Norden

04.04.2008 20:09

Viele Chancen für OÖ-Wirtschaft in Skandinavien

Gar nicht so fern - und doch irgendwie zu sehr aus unserem Blickfeld. Die skandinavischen Länder müssen von Oberösterreichs Wirtschaft erst wirklich entdeckt werden. Dabei sind die Chancen, dort gute Geschäfte zu machen, bestens - wie eine Polit- und Wirtschaftsdelegation mit LH Josef Pühringer und Sparkassen-General Markus Limberger jetzt erkundete.

Die Fertigungsmaschinen kommen von der Schwertberger Firma Engel, die Steuerungselemente dazu von der Linzer Keba. Bedient werden sie von ein paar Dutzend Skandinaviern in der Stadt Boras in Südschweden. Das Werk ist fest in oberösterreichischen Händen - es gehört zur Welser Colop-Gruppe, einem der weltgrößten Stempelerzeuger. Ernst Faber, geschäftsführender Gesellschafter von Colop, begleitet die Polit- und Wirtschaftsdelegation aus seiner Heimat hierher in den Norden Europas. „200.000 Stempel produzieren wir hier jährlich“, erzählt er nicht ohne Stolz. Und ermuntert andere Unternehmen aus dem Land ob der Enns, es hier zu versuchen.

Große Marktchancen
Dazu will die Sparkasse Oberösterreich, Initiator dieser Reise, ebenfalls anregen. „Denn hier bieten sich große Marktchancen für viele unserer Unternehmen“, weiß Generaldirektor Markus Limberger. Und Landeshauptmann Josef Pühringer ergänzt: „Wir müssen dieses Potenzial besser nützen.“

Potenzial wofür? Unser Handelsdelegierter in Stockholm, der Oberösterreicher Peter Sedlmayer, zählt auf: „Bei Stahl sind wir schon sehr gut im Geschäft, der Ausbau alternativer Energieträger ist wichtiges Thema. Wie auch die Nachfrage am Bausektor.“ Deshalb steht im Mai ein Skandinavien-Infotag für die oö. Baubranche in Linz am Programm.

Viel gebaut wird auch mit Lego-Steinchen - und die wiederum stellt man mit Engel-Maschinen aus Schwertberg her. Engelbert Glaser, Leiter der Niederlassung in Kopenhagen, vermeldet stolz „33 Prozent Marktanteil in Dänemark“. Das baut doch auf!

 

Foto: Klaus Herrmann

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