Mi, 18. Oktober 2017

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02.04.2008 20:02

¿Vernünftige Arbeitsgrundlage¿ für Vereine

„Diese Vereine wurden wirklich auf Herz und Nieren geprüft - und sie haben nun wieder eine vernünftige Arbeitsgrundlage“: VP-Klubchef Michael Strugl zeigt sich zufrieden mit dem Ergebnis der Rechnungshof-Sonderprüfung von fünf Vereinen seines Parteikollegen Otto Gumpinger, den Schlepperei-Vorwürfe plagen.

Der VP-Klub selbst hat die Prüfung veranlasst. Es ging dabei darum, ob fünf von Gumpinger ehrenamtlich geführte Vereine die in den Jahren 2000 bis 2007 erhaltenen Landesmittel von 11,7 Millionen Euro ordnungsgemäß verwendet haben. Dem sei auch so - weder beim Familienbund, noch bei der Landlerhilfe, dem Anti-Atom-Komitee, dem Family Business und dem Kulturzentrum Hof seien Landesgelder widmungswidrig verwendet worden, hat der Landesrechnungshof festgestellt.

Nicht ordnungsgemäß sind jedoch Rechnungswesen und Buchhaltung in einigen der Vereine organisiert, das hat den Prüfern die Arbeit nicht gerade erleichtert. „Das liegt zum Teil an den ehrenamtlichen Strukturen der Vereine, da fehlen professionelle Instrumente“, räumt Strugl ein: „Diese Kritik nehmen wir ernst, die Mängel müssen behoben werden.“

FP-Klubobmann Günther Steinkellner greift grundsätzliche Kritik des Rechnungshofes am Förderwesen des Landes auf: „Wir brauchen ein eigenes Förder-Gesetz, das klare Spielregeln schafft.“

 

Foto: Chris Koller

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