Mo, 20. November 2017

35 Verletzte

29.03.2008 19:18

Bei Busunfall Mann erdrückt

Busunglück auf der Westautobahn bei Sipbachzell: Am Weg zum Skiurlaub kam das Fahrzeug mit 53 Passagieren von der Fahrbahn ab, stürzte vier Meter über eine Böschung und blieb auf der Seite liegen. Ein Mann wurde herausgeschleudert und vom Bus erdrückt, weitere 35 Unfallopfer mussten ins Krankenhaus.
Die Reisegruppe – sie bestand zum Großteil aus Pensionisten – aus Polen war auf dem Weg nach Bozen in Südtirol, wollte dort einen Skiurlaub verbringen. Die meisten Passagiere dürften geschlafen haben, als um 5.25 Uhr früh auf der Westautobahn das Unglück passierte. Wie es dazu kam, ist noch ungeklärt – möglicherweise ist der Chauffeur kurz eingenickt oder wegen Unaufmerksamkeit ins Schleudern geraten.


Auf jeden Fall kam der Bus von der Salzburger Richtungsfahrbahn ab, kippte über die Böschung und blieb nach etwa vier Metern auf der Seite liegen. Besonders tragisch: Ein etwa 50 bis 60 Jahre alter Mann muss durchs geborstene Fenster ins Freie geschleudert worden sein. Er lag unter dem Fahrzeug, wurde erdrückt. Die Bergung war schwierig und gelang erst, nachdem der Bus per Kran aufgestellt war.


Weitere 35 Passagiere wurden verletzt, vier davon schwer. Alle Opfer wurden per Rettungs-Helikopter, Notarztwagen und Rettungen in Krankenhäuser eingeliefert. Die restlichen Reisegefährten waren zwar unverletzt geblieben, standen jedoch unter schwerem Schock. Sie wurden noch an der Unfallstelle betreut, mit Decken gewärmt und dann mit einem Bus zur Rot-Kreuz-Dienststelle nach Neuhofen an der Krems gebracht. Dort erhielten sie Getränke und wurden mit einem Frühstück versorgt.


Die Westautobahn musste stundenlang zur Gänze gesperrt werden, die Salzburger Richtungsfahrbahn dann noch bis 14 Uhr.


Foto: Horst Einöder
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