Mi, 18. Oktober 2017

Untersuchungshaft

26.03.2008 18:35

Todeslenker von Intensivstation ins Gefängnis

Ins Gefängnis ist nun jener 38-jährige Linzer übersiedelt, der per geplantem Autounfall in St. Florian seine Ehefrau (26) getötet haben soll. Der Vorwurf der Staatsanwaltschaft Steyr: Mord! Am Mittwoch wurde offiziell die Untersuchungshaft über den Todeslenker verhängt.

Einen Monat lang war Roman H. (38) im Linzer UKH gesund gepflegt worden, hatte nach dem Frontalanprall an eine Stadel-Mauer schwere Bein- und Bauchverletzungen erlitten. Nun konnte der Telekom-Mitarbeiter ins Gefängnis überstellt werden. „Bei Mordverdacht ist die Inhaftierung üblich. Die erste Haftprüfung ist in zwei Wochen“, erklärt dazu der Steyrer Staatsanwalt Dr. Guido Mairunteregg. Roman H. war unter Mordverdacht geraten, weil er vor dem Frontalunfall seine finanziellen Angelegenheiten geregelt und eine Art Abschiedsbrief hinterlassen hatte. Vermutlich wollte der Linzer seine von den Philippinen stammende Gattin Lisa Maria mit in den Tod nehmen, weil sie sich von ihm trennen wollte. Doch Gurt und Airbag retteten ihn. Die Unschuldsvermutung gilt.

Repro: Schütz

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Sie haben einen themenrelevanten Kommentar? Dann schreiben Sie hier Ihr Storyposting! Sie möchten mit anderen Usern Meinungen austauschen oder länger über ein Thema oder eine Story diskutieren? Dafür steht Ihnen jederzeit unser krone.at-Forum, eines der größten Internetforen Österreichs, zur Verfügung. Sowohl im Forum als auch bei Storypostings bitten wir Sie, unsere AGB und die Netiquette einzuhalten!
Diese Kommentarfunktion wird prä-moderiert. Eingehende Beiträge werden zunächst geprüft und anschließend veröffentlicht.

Kommentar schreiben
500 Zeichen frei
Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).