Fr, 24. November 2017

Bäriges „Sexercise“

13.10.2008 10:19

Gymnastik soll Pandas fit für die Liebe machen

Mit einem rigorosen Sex-Training wollen chinesische Züchter die liebesfaulen Panda-Bären zur Paarung bewegen. Im Panda-Zucht- und Forschungszentrum in Chengdu in der Provinz Sichuan werden männliche Tiere seit neuestem mit einem Apfel gelockt und dazu animiert, sich auf die Hinterbeine zu stellen und ein paar Schritte zu machen. Durch das Laufen auf zwei Beinen soll die Beckenmuskulatur gestärkt und die Lust der Pandas geweckt werden.

In einem anderen Versuch werden männliche Pandas in ehemaligen Höhlen ihrer weiblichen Artgenossen untergebracht, um durch deren Geruch in Stimmung gebracht zu werden. Laut der Zeitung "China Daily" ist das Liebesleben der Pandas in Chengdu tatsächlich aktiver geworden: Mehr als 30 Prozent der Tiere in dem Forschungszentrum hätten mittlerweile Sex. Vor zehn Jahren waren es nur zehn Prozent.

Auch Panda-Pornos wirken
Als erfolgreich erweist sich weiterhin auch die Methode, sexuell unerfahrenen Pandas Videos von Artgenossen beim Geschlechtsverkehr zu zeigen. Und wenn das alles nichts hilft, könnte ein Ausflug in den Zoo von Schönbrunn möglicherweise Erfolg zeigen.

Das dort untergebrachte Pandapärchen Yang Yang und Long Hui hat sich immerhin im April 2007 ganz ohne Animationsprogramm und Gymnastik viermal gepaart. Das Ergebnis: Panda-Baby Fu Long – seit August 2007 der Star im Wiener Tierpark (Fotos siehe Infobox).

Vom Aussterben bedroht
Die schwarz-weißen Bären, eines der nationalen Symbole Chinas, sind vom Aussterben bedroht: Knapp 1.600 leben nach chinesischen Angaben in freier Wildbahn, mehr als 250 Tiere sind in Zoos in China und weltweit untergebracht.

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