Do, 14. Dezember 2017

Und schon geht's los

20.03.2008 12:49

Heath Ledgers Familie streitet sich ums Erbe

Fast auf den Tag genau zwei Monate nach dem tragischen Tod von Hollywoodstar Heath Ledger haben die Streitereien um das Erbe des 28-Jährigen begonnen. Ein Onkel des „Brokeback Mountain“-Stars beklagt, dass Heaths Vater Kim (Bild rechts) mit Geld nicht umgehen könne und deshalb nicht der Geeignete sei, die Erbschaft zu verwalten.

Vor 15 Jahren habe Kim Ledger als der vom Gericht ernannte Erbschaftsverwalter beim Anwesen des Großvaters falsche Entscheidungen getroffen, sodass die Familie am Ende auf einem Schuldenberg gesessen sei, so Mike Ledger zum US-Magazin „People“. Das solle nicht wieder passieren – natürlich zum Wohle von Heaths zweijähriger Tochter, die aus seiner Beziehung mit seiner Ex-Verlobten Michelle Williams stammt. „Wir müssen sicherstellen, dass Mathilda versorgt ist.“

Kims Versicherung, dass sich die Familie natürlich um Michelle und ihre Tochter Mathilda kümmern werde, sei einfach nicht genug. „Wenn es um solche Beträge geht, sollte ein unabhängiger Nachlassverwalter eingesetzt werden“, forderte Mike Ledger. Auch Hayden, ein weiterer Bruder Kims, ist überzeugt, dass dieser das hinterlassene Vermögen in den Sand setzen werde. Die beiden Brüder hatten bereits nach Bekanntwerden des Testaments von sich hören lassen und der Familie vorgeworfen, Michelle und Mathilda leer ausgehen lassen zu wollen.

Testament aus dem Jahr 2003
Heaths letzte Wille stammt nämlich aus dem Jahr 2003, als er Williams noch gar nicht kannte. Ledger hatte deshalb nur seine Eltern sowie Geschwister als Erben eingesetzt. Doch auch nach der Geburt Mathildas änderte er seinen letzten Willen nicht mehr. Ledger und Williams hatten sich im vergangenen Herbst getrennt, kümmerte sich aber gemeinsam um die zweijährige Tochter. Das Paar hatten sich 2004 bei den Dreharbeiten zu dem Oscar-prämierten Film "Brokeback Mountain" kennengelernt und ineinander verliebt.

Der Familienstreit - die Auseinandersetzungen wegen der Erbschaft des Großvaters trieb einen Keil in die Familie - schwelt übrigens so heftig, dass 17 Familienmitgleider nicht einmal zum Begräbnis des 28-Jährigen in Perth eingeladen gewesen seien. „Ich war sein Patenonkel“, beklagte Mike, „und wir hatten nicht einmal die Möglichkeit, Heath unseren letzten Respekt auszudrücken. Und ich sage Ihnen, das ist so furchtbar, das ist so traurig.“

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