Mi, 22. November 2017

„iPhone Nano“

19.03.2008 11:42

Apple lässt Klapp-iPhone patentieren

Apple bastelt offenbar an einem iPhone zum Klappen, das auch schon als "iPhone Nano" bezeichnet wird, weil es dank Klappmechanismus kleiner als das aktuelle Modell sein soll. Die Idee (siehe Bilder) hat die Firma unter dem Titel "Dual sided trackpad" bereits zum Patent angemeldet, Herzstück ist ebenjenes durchsichtige, auf beiden Seiten berührungssensitive Touchpad, das als Klappe dient. Weniger lange soll es bis zur nächsten Neuerung im Apple-Imperium dauern: Für iTunes drängen die Musiklabels auf ein Flatrate-Modell.

Wie weit die Apple-Pläne für das iPhone zum Klappen bereits gediehen sind, ist unklar. Die Bilder, die dem Patent beigefügt sind, versprechen jedoch eine durchsichtige, auf beiden Seiten berührungssensitive Klappe. Das Display würde - im Gegensatz zum aktuellen iPhone - nicht mehr als Touchpad dienen.

Je nachdem, ob das Handy zu oder aufgeklappt ist, soll die äußere oder innere Seite reagieren, berichtet "Unwired View". Wenn nötig, könnten allerdings auch beide aktiv sein. Auf der Klappe würden nicht nur Tastatur oder Ziffernblock erscheinen, es wäre auch wie ein Mauspad zu gebrauchen - der iPod Touch könnte als Vorbild dienen.

Musikkonzerne wollen Flatrate-Modell für iTunes
Das "iPhone Nano" ist noch Zukunftsmusik, auf eine schnellere Neuerung drängen führende Musikkonzerne laut "Financial Times Deutschland": Sie verhandeln mit Apple über ein neues Geschäftsmodell für den Online-Musikladen iTunes. Kunden könnten demnach künftig Apple-Geräte wie den iPod oder das Multifunktionshandy iPhone mit einem Aufschlag kaufen und dafür auf sämtliche Musiktitel im Online-Katalog von Apple unbegrenzt zugreifen. Strittig ist offenbar noch die Umsatzbeteiligung, die der US-Computerkonzern den Musikanbietern für die Freigabe ihrer Titel zugestehen will.

Apple-Chef Steve Jobs hatte sich in der Vergangenheit stets gegen Abo-Modelle beim Musikvertrieb ausgesprochen und darauf verwiesen, dass Anbieter wie Napster damit nur einen sehr begrenzten Erfolg am Markt hätten. Bei den sogenannten "Musik-Flatrates" können Kunden aus einem großen Pool an Titeln unbegrenzt auswählen. Nach Ablauf des Abos verhindert ein "Digital Rights Management System", dass die Stücke dann noch angehört werden können.

Sollte sich Jobs tatsächlich für einen Strategiewechsel entscheiden, würde Apple damit dem Nokia-Konzern folgen, der eine vergleichbares Angebot angekündigt hatte. Die Musikindustrie erhofft sich von solchen Modellen stabilere Umsätze, nachdem das massenhaftes Musikkopieren ihr die Grundlage des Geschäftsmodells entzieht und die CD-Verkäufe schrumpfen. Apple könnte hingegen auf einen Schub für den Absatz der eigenen Geräte spekulieren.

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