Di, 12. Dezember 2017

Schockerlebnis

17.03.2008 19:03

Schlange biss Linzerin in Finger

Riesenschock für eine 46-jährige Linzerin im Morgengrauen: Als sie zur Toilette ging, wurde sie von einer siebzig Zentimeter langen Regenbogen-Boa in den Finger gebissen! Das Reptil gehört ihrem Sohn, der zwei Wochen vorher mit seinen anderen Schlangen aus der bis dahin gemeinsamen Wohnung ausgezogen war - und das zum Glück ungiftige Tier offenbar „vergessen“ hatte.

Die Frau schlug wegen „einer Schlange in der Wohnung“ bei der Polizei Alarm, die Feuerwehr wurde zu Hilfe geschickt. Die Männer fingen die Boa ein, packten sie in eine Schachtel und eilten zum nächsten Einsatz. Ihre Sorgen, ob dem Tier die Kälte zuträglich sei, erzählten sie dort einem Polizisten, und der nannte einen Kollegen als Experten: „Der züchtet selbst Schlangen und besitzt zahlreiche Terrarien, kennt sich also aus. „Er hat die Schlange nun in Obhut.

Weitere Erhebungen werden klären, ob der Besitzer die vorgeschriebene Genehmigung für die Haltung der Exoten hat. Die ist nämlich nötig und wird kostenlos erteilt, betont Hans Esterbauer aus Steyr, Obmann des oö. Dachverbandes für Vivaristik und Ökologie mit 2000 Mitgliedern. Er schätzt, dass ein paar tausend Landsleute Exoten ohne Bewilligung halten. Dafür drohen Verwaltungsstrafen bis zu 7000 Euro und bis zu zwei Jahre Haft. Illegale Halter fliegen oft auf, wenn es in der Wohnung brennt oder ein Tier ausbüxt.

Foto: Horst Einöder

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