Fr, 17. November 2017

Zwei Jahre mehr

15.03.2008 16:46

In Wels lebt es sich am längsten

Die Oberösterreicher werden älter und sind gesünder als der Bundesdurchschnitt. Einziger „Ausreißer“: Die Sterberate bei Atemwegserkrankungen liegt bei uns um 17 Prozent darüber, das ist trauriger Höchstwert. Im Bezirksvergleich lebt es sich in der Stadt Wels am längsten, am kürzesten im innviertlerischen Schärding.

Im neuen Sterbeursachen-Atlas der Statistik Austria liegt Oberösterreich mit einer um zwei Prozent niedrigeren Sterberate als der Bundesschnitt im Mittelfeld. An der Spitze: Tirol (minus 11%), gefolgt von Vorarlberg (minus 9%), Salzburg (minus 6%) und Kärnten (minus 5%). Hinter uns rangieren die Steiermark (minus ein Prozent), Niederösterreich und Burgenland (jeweils plus 5%). Schlusslicht ist Wien mit plus sechs Prozent.

Das Bezirks-Ranking unseres Bundeslandes: Am längsten leben die Einwohner der Stadt Wels mit einer um 6,9 Prozent niedrigeren Sterberate. Den zweiten Platz nimmt Urfahr-Umgebung ein (minus 5,6%), den dritten Kirchdorf (minus 4,9%). Auf den weiteren Rängen: Grieskirchen (minus 4,6%), Linz Land (minus 4,3%), Freistadt (minus 4,0%), Gmunden (minus 3,8%), Ried im Innkreis (minus 2,9%), Eferding (minus 1,6%), Perg (minus 0,9%) sowie Linz Stadt (minus 0,7%) und Wels-Land mit minus 0,3%).

Sechs Bezirke liegen über dem österreichischen Durchschnitt: am deutlichsten Schärding (plus 3,3%), dann folgt Vöcklabruck (plus 2,9%), Steyr-Stadt (plus 2,7%), Rohrbach (plus 1,9%) sowie Braunau und Steyr-Land mit je einem Prozent plus.

Die steigende Lebenserwartung wurde auch vom Land Oberösterreich schon erfasst, sie erhöhte sich in knapp einem Jahrzehnt bei Frauen um drei, bei Männern um vier Jahre: Die weibliche Bevölkerung darf mit dem 83. Geburtstag rechnen, die Herren werden 77,4 Jahre alt - Tendenz weiter stark steigend.

 

Foto: Markus Wenzel

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