Do, 23. November 2017

Charity-Turnier

14.03.2008 08:32

Jean Reno pokerte für guten Zweck in Wien

Roter Teppich für Hollywoodstar Jean Reno in Wien: Nachdem der Schauspieler bereits am Donnerstagnachmittag für ein Charity-Turnier sein Pokerface aufgesetzt hatte, beehrte er am Abend die dazugehörige Gala des Online-Unternehmens Interwetten.at. Bei der Veranstaltung wurde auch der Sieger des Pokerspiels präsentiert: ein Franzose. "Mein Gott, so viele Franzosen", meinte Reno, nachdem ein weiterer Landsmann den zweiten Platz belegt hatte.

Autogrammjäger mussten am Abend ohne die begehrte Signatur des Stars wieder abziehen: Der Schauspieler ("Leon - Der Profi") bannte sich schweigend und von Bodyguards umringt seinen Weg zur Feier ins Palais Niederösterreich. "Der schaut schon gut aus, der Reno. Was meint ihr, Mädls?", lautete das Kommentar eines Gastes, als der Franzose die Bühne betrat. Das Charity-Turnier hatte rund 25.000 Euro eingebracht: "Wir verdoppeln", erklärte Interwetten-Geschäftsführer Thomas Daubek, was von Reno mit Nicken und Klatschen kommentiert wurde.

100.000-Euro-Scheck an amnesty international
Schließlich wurde noch einmal verdoppelt und ein Scheck über 100.000 Euro an den Generalsekretär von amnesty international Österreich, Heinz Patzelt, überreicht. "Ich habe bei den Regieanweisungen irgendetwas von verdoppeln gelesen und hatte eine leise Hoffnung, dass es 50.000 Euro werden. Aber 100.000 Euro - da bin ich sprachlos", sagte Patzelt. Damit könne man viele Projekte durchführen.

Der Sieger des Charity-Turniers, der Student Julien Meurisse aus Caen, erhielt der Poker-Tradition nach ein Armband zur Anerkennung und wird beim Weltfinale im Mai in Monte Carlo teilnehmen. Unter den acht Spielteilnehmern fand sich als einzige Frau auch die Niederösterreicherin Gabriele Niedl: "Wunderbar" sei es gewesen, mit dem Hollywoodstar zu pokern, schwärmte sie.

"Da geht einem die Muffn"
Die Spielteilnehmer hätten das Problem, dass sie in der Anonymität des Internets gewonnen hätten, "und dann plötzlich in ein Fernsehstudio kommen und dann kommt auch noch Jean Reno - da geht einem schon ein bisschen die Muffn", erklärte Mat Schuh, der das Turnier moderiert und kommentiert hatte. Wer beim Auftritt des Hollywoodstars auf der Bühne nicht zum Fotohandy gegriffen hatte, hatte danach Pech: Reno machte sich noch am Abend auf den Weg nach London.

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