Mo, 20. November 2017

Tot durch Köder

29.02.2008 20:32

Irre vergiften Hunde und Katzen

Wut und Entsetzen bei Tierfreunden im Land ob der Enns: Während nach den Katzenmorden in St. Florian bei Linz ein Giftattentäter gejagt wird, schlägt eine Hundebesitzerin aus Liebenau Alarm: Ihr Vierbeiner „Asti“ sei durch eine Falle schwer verletzt worden, zudem seien voriges Jahr sieben Bellos bei Giftanschlägen verendet.
„Ich war völlig verzweifelt, weil ich das Fangeisen nicht aufbrachte. Das war so fest, und mein Hund hat so jämmerlich geschrien“, erzählt die Frau. Erst nach einer halben Stunde gelang es ihr, den gefangenen Bello zu befreien, heimzutragen und zu einem Tierarzt zu bringen, der die Verletzungen an Auge und Pfoten versorgte. „Wir Hundebesitzer am Land sind völlig verzweifelt. Laut Bezirkshauptmannschaft Freistadt sind bei uns 17 Fallen gemeldet. Wo sollen wir da unsere Hunde noch frei laufen lassen“, fragt sich das Frauchen. Außerdem seien im vorigen Jahr in dieser Gegend an die sieben Hunde vergiftet worden. „Da hat jemand vergiftete Innereien entlang eines Güterweges ausgelegt“, berichtet die entsetzte Tierbesitzerin.


Mit verstärkten Polizeistreifen und 1000 Euro Kopfgeld von der Tierrettung wird, wie berichtet, in St. Florian/Linz nach einem Tierfeind gefahndet. Dort starben sieben Katzen beim Giftanschlag, drei Stubentiger und ein Hund überlebten. In Ebelsberg wurden drei Katzen vergiftet. Derzeit werden die in der Siedlung gefundenen Fischköder noch untersucht. Hinweise an die Polizei bitte unter Tel.: 0 59 133/41 42.


Symbolbild: Werner Kerschbaummayr
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