Fr, 17. November 2017

Gschliefgraben

26.02.2008 21:47

Shuttle-Busse zum Rutschhang

Nicht zum Katastrophen- oder Naturschauspielschauen, sondern um die regionalen Wirtshäuser vor zu großem Schaden zu bewahren, wird die wegen der Gschliefgrabenrutschung gesperrte Traunsteinstraße in Gmunden wieder für den Verkehr geöffnet. Allerdings immer nur von Freitag bis Sonntag, ansonsten fahren Shuttle-Busse.

Mit dem Liebstatttanz beginnt am Freitag die Saison im bekannten Ausflugslokal und Hotel Hoisn am Gmundener Traunseeufer. Ab diesem Abend dürfen Ausflügler und Gäste bis dorthin die Traunsteinstraße befahren. Jeweils von Montag bis Freitag Abend fahren Shuttle-Busse (die Kosten dafür übernimmt die Stadt Gmunden) im Halbstundentakt vom Weyer-Parkplatz zum Hoisn und wieder retour. Im Bedarfsfall pendeln auch Schiffe. „An diesen Tagen rotieren vier Lastwagen im Zwei-Minuten-Takt zwischen Gschliefgraben und Laimer-Tunneln, um Geröll abzutransportieren“, berichtet Koordinator Karl-Heinz Kochem. Täglich werden so etwa 200 Kubikmeter Schutt im Traunsee versenkt.

Die weiteren Lokale beim und am Traunstein öffnen erst zwischen Mitte März (das „Ramsau“) und Ende April (Berghütten). Bürgermeister Heinz Köppl appelliert an die Vernunft von Lokalbesuchern und Ausflüglern: „Der Rutschhang ist gefährlich und kein Abenteuer-Tummelplatz!“

 

Foto: Marion Hörmandinger

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