So, 17. Dezember 2017

Windpark

27.02.2008 13:24

"Nein müsste Europa auf den Kopf stellen"

Don Quijote kämpfte gegen Windräder – die Energiewerkstatt Innviertel in der modernen Version für genau diese. Und befindet sich damit in einer deutlich besseren Position. Denn bei den heißen Windpark-Debatten im Kobernaußerwald scheint ein Ende in Sicht. Und die Werkstatt wähnt sich mit der erneuerbaren Energie und dank einem Expertengutachten schon auf der Siegerstraße.

„Wir haben zwei Gutachten vorliegen“, heißt es aus dem Büro von LR Rudi Anschober. „Ein umweltverträgliches und ein negatives vom Land. Im besten Fall gibt´s bis zum Sommer eine Entscheidung.“ Die Rede ist vom heiß diskutierten Windpark „Silventus“, der im Kobernaußerwald errichtet werden soll.

Hinter dem Projekt steht die Energiewerkstatt Innviertel. Geplant sind 13 Windräder mit einer Leistung von 20 Megawatt – was zur ersten Umweltverträglichkeitsprüfung für Windenergie in OÖ führte.    

„Wenn das Projekt negativ beurteilt wird, hätten 90 Prozent aller Anlagen in Österreich nicht aufgestellt werden dürfen“, so Experte Andreas Traxler, von dem das positive Gutachten stammt. „Einziges Problem ist ein Schwarzstorchhorst im Gebiet.“ „Das Urteil kann nur positiv ausfallen“, ist auch Joachim Payr von der Energiewerkstatt sicher. „Bei Nein müsste ganz Europa auf den Kopf gestellt werden. Denn erneuerbare Energie ist die Zukunft.“

Foto: Martin Jöchl

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