Fr, 24. November 2017

Flucht vor dem Ring

25.02.2008 16:37

„Ehe-Flüchtling“ soll alleine für Hochzeit bezahlen

Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen. Verlobte, die kurz vor der Hochzeit sitzengelassen werden, haben es wirklich nicht leicht. Damit sich der (materielle) Schaden in Grenzen hält, soll per Gesetz derjenige, der kalte Füße bekommt und vor der Trauung das Weite sucht, alleine für die Kosten der geplatzten Hochzeit aufkommen. Das zumindest ist der Plan eines Politikers in Mexiko City.

Paare sollen vor der Eheschließung einen Vertrag abschließen können, der sie im Notfall absichert, fordert Jose Zepeda, ein ehemaliger Scheidungsanwalt, der in die Politik gewechselt ist. "Ich will die Menschen nicht nur vor emotionalem, sondern auch vor materiellem Schaden schützen", so Zepeda. "Wer auch immer einen Hochzeitssaal mietet, eine Kirche für die Eheschließung organisiert oder den Hochzeitskuchen in Auftrag gibt, sollte entschädigt werden."

"Mehr Sicherheit und Vertrauen"
Ob sich Ehepaare auf diesen Vertrag einlassen? Die 33-jährige Laura Gomez, die kurz vor der Hochzeit steht, ist begeistert von der Idee und glaubt, dass ein solches Abkommen dem Paar "mehr Sicherheit und Vertrauen" gibt.

Pamela Montiel, 19 Jahre alt und frisch verlobt, hält nichts von der Idee. "Das ist doch nur etwas für unreife Menschen", sagt sie.

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