Mi, 18. Oktober 2017

Steineschmeißer

24.02.2008 19:23

„Fensterknacker“ in 15 Häusern!

Der leise „Fensterbohrer“ ist verhaftet, hat aber schon einen lauten Nachfolger: Der „Fensterknacker“. Er hat in Leonding bereits 15 Häuser geplündert und geht ungleich brutaler vor als sein Vorgänger. Er kundschaftet Gebäude aus, deren Besitzer außer Haus sind, zerschlägt mit Steinen Glastüren und sucht Schmuck und Geld.
Am Wochenende wurde der vorerst letzte Fall angezeigt. Eine Familie kam vom Skiurlaub heim und stand in der kalten und geplünderten Wohnung: Der „Fensterknacker“ hatte auch ihre Terrassentür mit einem Stein geöffnet. Leondiger Polizisten hätten in der Semesterferien-Woche den Serien-Einbrecher schon fast erwischt, als Nachbarn Alarm geschlagen hatten - doch dann leuchteten sie mit der Taschenlampe hinunter und warnten so den Ganoven, der zu Fuß fliehen konnte…


Vermutlich lebt der „Fensterknacker“ in Leonding, seine Ziele liegen alle in einem Radius von 800 Metern an Bachweg, Gerstner- und der Schiffmannstraße sowie entlang der Lilo-Strecke. Er sucht nur Häuser aus, die kurzfristig unbewohnt sind. Denn das Klirren von Glas würde Opfer aufschrecken. Dagegen hatte der in Tirol verhaftete „Fensterbohrer“ (42), der 98 Mal im Raum Linz zugeschlagen hatte, auch bewohnte Gebäude heimgesucht - weil er ganz leise war.


Foto: Georg Köchler
Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).