Mi, 18. Oktober 2017

Finanzloch

21.02.2008 12:19

Hollywood-Streik kostete 1,7 Milliarden Euro

Der dreimonatige Streik der Hollywood-Autoren hat die Wirtschaft in Los Angeles einer Studie zufolge umgerechnet rund 1,7 Milliarden Euro gekostet. Der renommierte Wirtschaftsexperte Jack Kyser rechnete für diese Schätzung Einnahmeausfälle bei Film und Fernsehen sowie bei den Zulieferern zusammen. Betroffen von dem Ausstand waren zahlreiche Branchen von Limousinenanbietern bis hin zu Maskenbildnern, Friseuren und Blumengeschäften. Allein die Absage der traditionellen Gala zur Vergabe der Golden-Globe-Filmpreise kostete satte 60 Millionen Dollar (rund 40 Millionen Euro).

Der Autorenstreik, der am 5. November begonnen hatte und erst vergangene Woche beendet wurde, legte zahlreiche Film- und TV-Produktionen lahm. Nach der Einigung erhalten die Drehbuchschreiber künftig mehr Geld für die Weiterverwertung ihrer Arbeiten im Internet und auf DVD.

Schauspieler könnten bald streiken
Wirtschaftsexperte Kyser warnte davor, dass die Schauspieler dem Beispiel der Autoren folgen könnten und für ihren am 30. Juni auslaufenden Arbeitsvertrag ebenfalls in den Ausstand treten. Die Kostenschätzung für den Autorenstreik ist in einem Report enthalten, den Kyser jedes Jahr zur Analyse der Wirtschaftsentwicklung in der Region Los Angeles erstellt.

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