Mi, 24. Jänner 2018

Kein großer Erfolg

19.02.2008 12:59

Yoga-Verbot in norwegischem Gefängnis

Wahrlich kein großer Erfolg war der Versuch, norwegische Gefangene mittels Yoga zur Ruhe zu bringen: Statt durch die Übungen entspannter zu werden, steigerte sich die Aggressivität der Häfnbrüder. Die Gefängnisleitung erklärt sich das mit verdrängten Emotionen, die durch die Übungen hochsteigen. Sie hat die Notbremse gezogen und das Experiment abgeblasen.

Im Hochsicherheitsgefängnis Ringerike nahe Oslo haben acht Gefangene versuchsweise Anfang des Jahres Yoga-Stunden erhalten. Schon nach kurzer Zeit war klar, dass nicht das gewünschte Ergebnis eintreten wird.

Statt Ruhe und Entspannung zu finden, wurden die Sträflinge leichter reizbar und aggressiver, dazu kamen Schlafprobleme und "geistige Verwirrtheit", wie die Anstaltsleitung von der "BBC" zitiert wird. Schuld seien vermutlich verdrängte Emotionen - doch es fehlt an geschultem Personal, um damit umzugehen. Der Test wurde abgebrochen, Yoga aus dem Gefängnis verbannt. An dem Projekt haben bereits mehrere Hunderttausend Gefangene in 15 Ländern teilgenommen (im Bild eine Haftanstalt in Kentucky, USA), berichtet die "AFP" - warum Yoga nur im norwegischen Häfn nicht gut angekommen ist, bleibt offen.

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