Mo, 20. November 2017

SP für Einhausung

15.02.2008 09:27

Hiesl will Section Control für A 8

Die armen lärmgeplagten Anrainer! Die mobile Lärmschutzanlage auf der A 8 in Weibern floppte total, wird wahrscheinlich, wie berichtet, nie aktiviert. Straßenbaureferent Franz Hiesl will nun von der Asfinag eine Section Control für die ganze Innkreisautobahn. Verkehrslandesrat Erich Haider legt sich quer und fordert eine Einhausung wie bei der Welser Westspange. Das hält Hiesl für sinnlos.

Sicher ist vorerst nur, dass heuer mit dem Ausbau des elf Kilometer langen A 8-Abschnitts Pichl - Meggenhofen begonnen wird, die Gesamtkosten für die Generalsanierung der A 8 werden 126 Millionen Euro betragen. 2016 soll die alte Autobahn wie neu sein. Der erste Abschnitt bekommt zwar leisere Beläge und 2 Kilometer Lärmschutzwände, doch für die lärmgeplagten Anrainer in Weibern bedeutet das trotzdem eine Wartefrist bis 2011.

LH-Vize Franz Hiesl fordert deshalb von der Asfinag eine Section Control: „Außerdem können in der Bauphase die Autos ohnedies nicht so schnell fahren…“

LH-Vize Erich Haider hält von der Section Control dagegen nichts: „Laut den Asfinag-Messungen fahren die Pkw auf der A 8 durchschnittlich nur 119 km/h, die Lkw aber 88 km/h. Die Section Control-Messung hat einen Spielraum, unter dem die Lkw bleiben würden.“ Er fordert deshalb eine Einhausung wie bei der Welser Westspange: „Bei Wels fahren 17.000 Autos, auf der S 10 im Mühlviertel sind Einhausungen für 12.000 Autos pro Tag geplant. Auf der A 8 fahren jetzt schon täglich 33.000 Fahrzeuge, davon 9000 Lkw.“

Foto: Chris Koller

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