Mo, 20. November 2017

Neuer AK-Bericht

12.02.2008 19:46

Bericht zeigt wie Frauen benachteiligt werden

“Was die Situation der Frauen betrifft, erhält Oberösterreich im internationalen Vergleich keine gute Note“, so AK-Präsident Johann Kalliauer. Warum das so ist, zeigt die Arbeiterkammer mit einem neuen Bericht zur Lage der Frauen in unserem Bundesland. Eine der Ungerechtigkeiten ist beispielsweise, dass vollzeitbeschäftigte Frauen derzeit um 31 Prozent weniger verdienen als Männer.
Die erste Ausgabe des „Frauenmonitors“ der AK wurde nun präsentiert und wird in Zukunft regelmäßig alle 2 Jahre erscheinen. Er dient als Nachschlagewerk, aber auch als Handelsleitfaden.


Elisabeth Buchinger, Leiterin des AK-Frauenbüros, nennt aus ihrer Sicht erschreckende Beispiele: „Oberösterreich ist das Schlusslicht aller Bundesländer, was die Kinderbetreuung der unter 3-Jährigen betrifft. Weiters kommt es immer wieder zu Aufstiegs- und Einkommensdiskriminierungen. Trotz Vollbeschäftigung verdienen 12.000 Frauen unter 1000 Euro brutto im Monat. Was die Bildung betrifft, liegt Oberösterreich unter dem Bundesschnitt. Die durchschnittliche Frauenpension ist ebenso um 47 Prozent niedriger als die der Männer.“


Johann Kalliauer meint, „dass die Rahmenbedingungen verbessert werden müssen, aber auch mehr Unterstützung für die Betriebe nötig ist“.


Foto: Markus Schütz
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