Fr, 15. Dezember 2017

Trotz Rosenkrieg

12.02.2008 14:09

Mills als Promi-Mutter des Jahres nominiert

Der zähe Rosenkrieg mit ihrem Ehemann Paul McCartney hat dem mütterlichen Image von Heather Mills offenbar keinen Abbruch getan: Leser eines Internet-Shoppingportals in Großbritannien nominierten die 40-Jährige jetzt für den Titel der besten Promi-Mutter des Jahres, wie das Boulevard-Blatt "Daily Mirror" berichtete. Mills, die mit dem 65-jährigen Ex-Beatle eine vierjährige Tochter hat, konkurriert dabei mit Kate Moss und mehreren Mitgliedern der Spice Girls. Victoria Beckham, Mel B, Geri Halliwell und Emma Bunton wurde es besonders hoch angerechnet, dass sie ihre insgesamt sieben Kinder mit auf ihre Wiedervereinigungstour nahmen.

Seit Montag geht in London übrigens die – hoffentlich – letzte Runde im Scheidungskampf zwischen Mills und McCartney über die Bühne. Dass ein Richter nach peinlichen Befragungen des 65-jährigen Ex-Beatles und seiner Bald-Ex-Frau entscheiden muss, wie viel Geld zu fließen hat, war bei der Trennung vor knapp zwei Jahren nicht absehbar. Da hieß es noch, Paul und seine 25 Jahre jüngere Frau würden "im freundschaftlichen Einvernehmen" auseinandergehen. Doch bald schwirrten Gerüchte, Beschimpfungen und Verdächtigungen - vornehmlich über Dritte lanciert - durch den britischen Blätterwald.

Softporno-Bilder und Gewalt-Anschuldigungen
Die "Sun" brachte als erste alte Softporno-Bilder, die Mills einst für einen deutschen Schmuddelbuchverlag aufgenommen hatte. Dann erschienen Geschichten, wonach sie angeblich eine Zeit lang ihr Geld als Edelprostituierte arabischer Scheichs verdiente. Mills ging in Talkshows in tränenreiche Offensiven. Sie müsse um ihr Leben fürchten, denn wahnwitzige Beatles-Fans würden ihr mit Mord drohen.

Schließlich sickerten Einzelheiten ihrer Klageschrift in die Medien, die McCartney wie einen psychopathisch veranlagten Frauenquäler aussehen und der Nation - für die McCartney eine Art Volksheiliger ist - die Haare zu Berge stehen ließen. Anders als Mills hat es der Ex-Beatle verstanden, in all den Monaten öffentlich Würde zu demonstrieren und sich nicht zu emotionalen Ausbrüchen hinreißen zu lassen.

Es geht um das Vermögen von 1,2 Milliarden Euro
McCartney, der unter anderem mit 60 Goldenen Schallplatten und 100 Millionen verkauften Singles ein auf 1,2 Milliarden Euro geschätztes Vermögen aufbaute, war stets daran gelegen, dass Tochter Beatrice möglichst wenig von dem "Scheidungszirkus" mitbekommt. Mit dem Angebot jährlicher Zahlungen an Mills in Höhe von mehr als drei Millionen Euro will er laut "Times" deren Stillschweigen über die Ehe bis zur Volljährigkeit von Beatrice erkaufen. Erst dann dürfte Mills "Enthüllungsbücher" veröffentlichen, für die sich aber wohl kaum noch jemand interessierten wird. Am 18. Geburtstag von Beatrice wäre ihr Vater fast 80.

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