So, 19. November 2017

Aus 2D wird 3D

04.02.2008 16:31

Virtueller Rundgang in den eigenen Fotos

Informatiker der renommierten Universität Stanford im US-Bundesstaat Kalifornien haben mit "Make3D" eine Software entwickelt, die aus gewöhnlichen Fotos dreidimensionale und virtuell begehbare Umgebungen zaubert. Über eine Website können Nutzer nach einer kostenlosen Registrierung ihre eigenen Bilder hochladen und selbst "durchwandern".

Die Software beruht auf einem Algorithmus, der aus gewöhnlichen 2D-Aufnahmen Tiefeninformationen ermittelt und versucht, die Entfernung einzelner Bildteile zueinander zu errechnen. Das Ergebnis ist ein dreidimensionales Modell der Aufnahme, dass Nutzer - wie im Video oben zu sehen – mit Hilfe der Pfeiltasten "durchwandern" können.

Wer sich kostenlos auf der Website des "Make3D"-Projekts (siehe Infobox) registriert, kann dies auch selbst erproben und eigene Bilder - bevorzugt Landschaften - hochladen. Aufgrund des großen Interesses und der eher begrenzten technischen Ressourcen kann es allerdings ein Weilchen dauern, bis das Bild als fertiges 3D-Modell zurückkommt.

Die Wartezeit kann man sich unterdessen in der Galerie mit dreidimensionalen Rundgängen in anderen Aufnahmen versüßen. Getreu dem Web-2.0-Gedanken können die Shockwave-Animationen auch bewertet, kommentiert und in andere Websites eingebunden werden.

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden