Di, 23. Jänner 2018

"Goldbeeren"

31.01.2008 13:20

Schwedinnen stoßen bei Heidelbeersuche auf Gold

Eine schwedische Köchin ist mit ihrer besten Freundin bei der Suche nach Heidelbeeren auf große Metallvorkommen gestoßen: Silber, Zink, Blei, Kupfer und vor allem Gold in rauen Mengen. Fünf Monate nach dem sensationellen Fund in ihren Heimatland stehen die beiden nun unmittelbar vor der Vertragsunterzeichnung mit einem internationalen Konzern über die Rechte an der Erschließung der Goldgrube.

Die beiden hatten am 20. August vergangenen Jahres in der Nähe ihres Wohnortes vergebens nach Beeren gesucht und dabei mit ihren Spitzhämmern ein bisschen ins Gestein geschlagen.

Ein stark glitzernder Stein, den sie dabei entdeckt hatten, wurde von Experten als der seit Menschengedenken vielversprechendste Edelmetall-Fund in Schweden eingestuft.

Schürfrechte gesichert
Neben dem Goldgehalt von 23,3 Gramm je Tonne galt vor allem der Gehalt an Zinn mit 33,8 Gramm als extrem hoch. Die Frauen haben sich daraufhin die Schürfrechte über ein Gebiet von 800 Hektar gesichert, die sie nun für eine unbekannte Summe weiterverkaufen.

Keine Angst vor „Goldrausch“
Im Dorf Överturing mit seinen 171 Einwohnern habe niemand Angst vor einem „Goldrausch“ mit hässlichen Nebenwirkungen, sagte die glückliche Finderin. „Die Arbeitslosigkeit ist hier im Norden extrem hoch. Da fänden alle eine Grube toll. Auf jeden Arbeitsplatz dort kommen fünf andere im Gefolge“, sagte sie. Sie will ebenso wie ihre Freundin auch als Multimillionärin da bleiben, wo beide seit den sechziger Jahren gelebt - und zusammen Heidelbeeren - gesucht haben.

Symbolbild

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