Sa, 18. November 2017

Sofia buhlt um Voest

30.01.2008 19:35

Stahlwerk als Sprungbrett

Im Rennen um das Mega-Stahlwerk, das die Voest in Osteuropa bauen will, sieht sich derzeit die bulgarische Hauptstadt Sofia in der Pole-Position. Bürgermeister Bojko Borissov sprach am Dienstag mit der Voest und machte am Mittwoch bei der oö. Wirtschaftskammer Stimmung dafür.

Borissov ist der aufstrebende Polit-Star der konservativen Partei und hat Chancen, nächster Premier zu werden. Ein gelungener Stahlwerk-Deal wäre ein fast sicheres Sprungbrett für seine Karriere. Beim Besuch einer Wirtschaftskammer-Delegation in Sofia brachte er die Voest zur Sprache, Präsident Rudolf Trauner sagte aber nichts dazu. Er wartet auf die Entscheidung des Stahlriesen, der auch in Rumänien und der Ukraine Gespräche führt.

Nach Borissovs Angaben will die Linzer voestalpine fünf Milliarden Euro investieren, Bulgariens Vize-Wirtschaftsministerin Anna Janeva spricht von 500 Millionen. Die Voest gibt keine Zahl bekannt, teilt aber mit, dass 500 Millionen sicher nicht reichen werden - allein der Hochofen A in Linz kostete 400 Millionen Euro. Bis Mitte Sommer sollen laut Voest drei Standorte in der engeren Wahl sein, entschieden wird bis spätestens Jahresende.

 

Foto: Horst Einöder

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